<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112</id><updated>2011-08-11T09:55:50.198-07:00</updated><category term='Preisrede für Soheil Asefi nov /2009'/><category term='Preisrede Hans Christoph Buch für Knodt'/><category term='Seminare'/><category term='Gebrauchsanweisung für den Blog'/><category term='Öffentliche Statements'/><category term='Vorträge'/><category term='Neue Bücher'/><category term='Funkerzählungen'/><category term='Filmempfehlung für freie Seminare'/><category term='Termine'/><title type='text'>Reinhard Knodt</title><subtitle type='html'>Information zu 
Lesungen, Vortragsterminen und aktuellen Seminaren, Büchern etc.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://knodt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Kulturbüro Schels</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SpeTa7PrfpI/AAAAAAAACrY/zEV_IpytCzo/s1600-R/schels.jpg%3Fwidth%3D183%26height%3D183%26crop%3D1%253A1'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>14</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-38014711423516054</id><published>2010-01-06T09:01:00.001-08:00</published><updated>2010-11-13T07:05:06.379-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebrauchsanweisung für den Blog'/><title type='text'>Gebrauchsanweisung für den Blog</title><content type='html'>Liebe Gäste meines Blogs,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Blog entstand, weil häufig Anfragen zu Rundfunk- oder Vortragstexten kamen, die nicht in Buchform oder anderweitig zugänglich sind. Ich freue mich über dieses Interesse. Sollten Sie den einen oder anderen Text publizistisch nutzen wollen, bitte ich um Rücksprache, da meist Rundfunk-Rechte auf den Texten liegen. Seminararbeit oder Verwendung in kleineren Zirkeln ist jederzeit möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem finden Sie hier &lt;em&gt;aktuelle Vortrags- oder Lesetermine&lt;/em&gt; sowie &lt;strong&gt;Seminarmaterial&lt;/strong&gt;. Bitte nutzen Sie den Stichpunkte-Wegweiser am linken Rand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten Sie etwas nicht finden, so ist es sinnvoll, auf "ältere Posts" am Ende eines Textes in einer bestimmten Rubrik zu klicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten Sie mich zur Lesung oder zum Vortrag buchen wollen oder andere Wünsche haben, bin ich unter &lt;a href="mailto:rKnodt@aol.com"&gt;rKnodt@aol.com&lt;/a&gt; erreichbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Überblick über alle zur Zeit erhältlichen Publikationen finden Sie unter folgendem Link:&lt;br /&gt;http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url?%5Fencoding=UTF8&amp;search-type=ss&amp;index=books-de&amp;field-author=Reinhard%20Knodt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit guten Grüßen! Reinhard Knodt&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-38014711423516054?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/38014711423516054'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/38014711423516054'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2010/01/gebrauchsanweisung-fur-den-blog.html' title='Gebrauchsanweisung für den Blog'/><author><name>SCHNACKENHOF</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07861561545718099592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/_fwFv3QtL5fA/Suc7-Lg8_XI/AAAAAAAAABo/1AgLQSi7lIA/S220/knodtportraitgro%C3%9F08.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-6938711104202705357</id><published>2010-01-06T06:37:00.000-08:00</published><updated>2010-01-06T08:39:34.703-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Funkerzählungen'/><title type='text'>DER LAMETTASCHNEIDER (ERZÄHLUNG)</title><content type='html'>REINHARD KNODT&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;strong&gt;Der Lamettaschneider &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;(Studio Franken / Weihnachten 2009)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Freund ist Lamettaschneider. Sie wissen nicht, was das ist? Sie kaufen Lamtta einfach - auf dem Weihnachtsmarkt oder gar im Schreibwarenladen? Nun sehen sie - Lametta muß geschnitten werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Eigenartige oder vielleicht auch Passende an der Lamettaschneiderei meines Freundes ist übrigens, daß er über einen Weihnachtswunsch zu seinem Beruf kam. - Naheliegend! - werden Sie denken. Schlicßlich braucht man Lametta für Christbäume. - Aber es war anders, es war sozusagen ein Weihnachtswunsch ganz besonderer Art, der aus meinem Freund einen Lamettaschneider machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wünsche werden ja sowieso unterschätzt. Wir halten sie für etwas Unschuldiges, Kindliches. Auch die Kraft des Wünschens! Wer sich etwas wünscht, so denken wir vielleicht, wünscht eben, weil er sich das Gewünschte nicht zu verschaffen weiß; der Brief ans Christkind, der Seufzer der gequälten Seele,.. ach wenn doch... oder so. Aber Wünsche können eine unglaubliche Macht entfalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als mein Freund zum Beispiel zuhause rausflog. - Also etwas zartfühlender spricht man heute natürlich von Trennung und Scheidung und Neuanfang und einer großen neuen Chance für beide, aber wir sind ja um Deutlichkeit bemüht - als mein Freund also vor einiger Zeit aus seinem eigenen Haus in Valparaiso ausgezogen war, um nicht augenblicklich angebrüllt zu werden, wenn er es betrat und dann, als er nach ein paar Monaten wieder hineinwollte und nach knapp zehn Minuten ein paar Handschellen um die Handgelenke trug, - ("klimper klimper" sagte er und hielt mir verzweifelt lachend die beiden Handgelenke übern Kaffeetisch..) - also dieser Freund, der zugegeben in Valparaiso lebte, - aber in Chile sind die Sitten nur um unwesentliche Grade härter als bei uns - fragte sich in dem Moment, in dem die Handschellen klickten, wie er in diese Lage hatte kommen können. Er kam zu dem Ergebnis, dass seine ehemalige Frau, also die Dame, die jetzt mit seinen Kindern in seinem Haus wohnt, sich, was wusste er, über Jahre gewünscht haben musste, dass er aus dem Haus verschwinde und sie allein mit den Kindern darin bleiben könne. Mit seiner finanziellen Unterstützung - versteht sich. Die ständige Pflege dieses Wunsches, eine Art häuslicher Dauerkrieg, der auch die kleinsten Vorteile machtpolitisch nutzend ihn überdrüssig und schließlich überflüssig machten und wer weiß, inbrünstige nächtliche Gebete zur heiligen Santa Clara, Telephonate mit Freunden und gelegentliche Gänge zu Jugendamt, Gericht und Polizei hätten dann vor ein paar Jahren zur Weihnachtszeit zu einer Art eruptiven Wunscherfüllung geführt und ihn, meinen Freund, eben zum Lamettaschneider gemacht. - Das absteigende und wieder aufsteigende Jahr ist für klärende Familientragödien überhaupt besonders anfällig - der Harmoniedruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er stand, so erzählte mir mein Freund - unter der Haustür, im Arm die Weihnachtspakete die - jedes für sich einem Wunsch seiner beiden Kinder entsprachen, etwas erschöpft, aber vielleicht doch auch schon glücklich, denn das Weihnachtsfest würde nun ja die Familie wieder verbinden, nachdem sie in den letzten harten Monaten etwas zerfleddert oder vielleicht auch zu kurz gekommen war. Er stand also unter der Haustür, die Kinder glücklich, alle Wünsche hinter Glanzverpackungen und Buntpapier in Erfüllung schon vermutend, die Frau ziemlich distanziert und dann plötzlich ihr Weihnachtswunsch, der Satz: -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich kann nicht Weihnachten feiern!"--- oder: "Wir feiern nicht.... oder sonst irgendwas. Das wars! Die Glocken läuteten, aus dem Wohnzimmer wehte Tannenduft, die älteste Tochter war gerade mit dem Schmücken des Baumes beschäftigt, und seine Frau saß bereits wieder in ihrem Zimmer, aus dem tragisch die Tangomusik schallte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(MUSIKAKZENT I)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zum Lamettaschneiden selber. Ich bin übrigens auch Lamettaschenider. Aber das ist nicht weiter wichtig. Es soll ihnen nur zeigen, daß ich vom Fach bin. Vielleicht ist es auch sinnvoll, zu erwähnen, daß wir beide - also mein Freund und ich unsere Tätigkeit in einer Art Anstalt ausüben. Sehr angenehm! Nette Leute, Personal in weißen Kitteln, Blumen, lange Tische, sogar ein Weihnachtsfest. Aber - es ist nicht die wirkliche Welt der robusten Seelen, es ist eine Art Institutsweihnachten - nun sagen wir, eben ein idealer Hort für Lamettaschneider. -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will nichts verkomplizieren! Mein Freund aus Valparaiso also stand im Eingang seines wunderschönen 14-Zimmerhauses mit umlaufenden Balkonen, wehenden Vorhängen und flüsternden Geheimnissen früheren Lebens und früherer Festlichkeit eines solch wunderschönen Hauses, war sehr erschrocken über den Weihnachtswunsch seiner Gattin und - machte nun einen großen Fehler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt umgehend das Haus zu verlassen und seine Frau unter den Vorwürfen der Kinder und des leeren Weihnachtszimmers sozusagen garen zu lassen, bis sie ihm gnädig nach einigen Stunden oder Tagen oder in härtesten Fällen nach ein paar Monaten den Zutritt öffnen und eine Versöhnung in Gang bringen würde, (welche Frau ist letztlich so herzlos, ihren Kindern den Vater wegzunehmen) - machte er trotzdem Weihnachten. Das kann ja schließlich auch mal der Mann machen, dachte er sich vermutlich. Schließlich lebe man im Zeitalter der Emanzipation, er band sich eine Küchenschürze um, pfiff, "die Mama wird schon kommen", sagte er den Kindern und dann ging er zur Frau an de Zimmertür, aus der die tragische Tangomusik schallte, öffnete sie und stand da mit der umgebundenen Schürze und sie sah ihn geringschätzig an und sprach nochmals ihren innigsten Weihnachtswunsch aus. Ja, sie wolle diese Ehe vom Hals haben und habe sich auch schon ein gerichtliches Papier besorgt, einen Antrag auf Getrenntleben in einem Haus, das zeige sie ihm morgen, wobei es allerdings besser sei, er verschwinde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, so müsse ich mir das vorstellen - mein Freund in seiner Schürze mit dem Schmuckkästchen, das er ihr überreichen hatte wollen, nach dem Motto, das hast Du Dir doch schon lange gewünscht; und sie umflossen vom Tango mit nur einem Wunsch in den dunklen Augen, der von ihm nichts mehr übrig lies als ein Häufchen Asche. - Tja, die Wünsche! Mein Freund wünschte sich zum Beispiel in diesem Moment ein Jahr zurück. Er bedauerte das verlaufene Jahr, dachte, wie das kommende wohl verlaufen würde, denn er kannte den strafenden Stolz seiner Frau und ihre Ausdauer, und teuer würde es werden, denn die meisten Frauen können sich zwar trennen aber nicht ernähren, während auf ihn - den Mann - jetzt unbequeme Zeiten im unteren Servicebereich des Lebens zukamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikakzent II&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So also wurde mein Freund Lamettaschneider. - Das heißt, er wurde es nicht gleich. Er machte noch diesen oder jenen Versuch. "Klimper", "klimper", wie gesagt, und sein Haus, das sei jetzt nicht mehr sein Haus, sondern nur mehr seine Immobilie, erzählte er gutgelaunt seinen Freunden und er sei ein freier Mann und die beiden Kinder würden ihm über das Gröbste weghelfen, und er miete sich eine Wohnung in der Nähe.. - Aber dann bekamen seine beiden Kinder eben doch ziemlich schnell einen anderen Papa, einen netten, jungen feurigen, hübschen und keinen abgearbeiteten und nervösen wie ihn. Und der neue nette fröhliche Papa las seiner Frau jeden Wunsch von den Augen ab und am Abend las er den Kindern vor und - er - mein Freund also - solle stolz darauf sein, seine Familie zu ernähren, sagte ihm der Psychoterapeuth, zu dem er sich gerettet hatte, und seine Frau sei da viel weiter, die beginne nach diesem bedauerlichen kleinen Zwischenfall bereits aktiv und offenbar bindungsfähig ein ganz neues Leben. Er solle sich ein Beispiel nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Geld wurde dann auch knapp. - Er hätte seiner Frau zwar nicht so viel bezahlen müssen, aber kaum hörte er auf, ihr größere Summen zu überweisen, wurden jedes mal die Kinder krank, wenn er sie auf ein paar Stündlein bekommen sollte, bis er sie dann sowieso nicht mehr bekam, weil - ja man müsse ihn mal untersuchen lassen, meinte seine Frau und er sei doch etwas wunderlich geworden in den Jahren. Seine Wohnung sei außerdem zu klein und gerade für die Kinder sei ein netter junger frischer Papa, der ständig da ist und nicht so schwer arbeiten muss, weil ja zum Glück das Haus da sei und ein wenig Geld - am Ende doch pädagogisch viel wertvoller als dieser zunehmend wunderlicher werdende Mensch, der die Familie verlassen habe... - und auch der Psychologe meinte schließlich, er habe jetzt doch Zeit, er könne - doch - das stehe ihm schließlich zu - einmal ein paar Monate in eine Klinik, sich auslüften lassen, aber warum denn nicht, das tue ihm gut, es solle heutzutage genaugenommen jeder mal eine Therapie machen. Etwas für sich selber tun, Gespräche, Spaziergänge, leichte Tätigkeit. Es gebe dort eine kleine Werkstatt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem Winkel dieser Werkstatt fand mein Freund dann den Lamettaschneider. Er sah aus wie eine Nudelmaschine, oben legte man die Staniolblättchen ein, fasste sie mit einer klammer zusammen, immer sechs aufeinander und dann kurbelte man das ganze Päckchen durch, hielt kurz vor der Klammer an und hob das Ganze vorsichtig heraus. Lametta! - Mein Freund vertieft sich sehr in seine neue Tätigkeit. Er arbeitet still, wählt die Staniolstreifen vorsichtig aus, schneidet langsam die Paketchen über die Walze drehend - und während er es tut, ist es, als denke er angestrengt über etwas nach.&lt;br /&gt;Nun habe ich ihnen natürlich gar nicht erzählt, wie ich selber Lamettaschneider wurde. - Aber ich könnte nun natürlich behaupten, in Wirklichkeit sei ich gar kein Lamettaschneider, sondern hätte mich eben nur mal mit meinem Freund, dem Lamettaschneider unterhalten, was wahrscheinlicher ist. – Ansonsten vermute ich natürlich, dass es aufgrund umsichtiger Gesetzgebung für verlassene Frauen und der intuitiven Anwendung dieser doch eigentlich sehr praktischen Emanzipationsmöglichkeit bei den Frauen eine ziemliche Anzahl Lamettaschneider hierzulande geben müßte. Ansonsten ist ein Lamettaschneider - ich habe mich erkundigt - tatsächlich ein Gerät, das aussieht, wie eine italienische Nudelmaschine....-.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-6938711104202705357?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/6938711104202705357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/6938711104202705357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2010/01/der-lamettaschneider-erzahlung.html' title='DER LAMETTASCHNEIDER (ERZÄHLUNG)'/><author><name>SCHNACKENHOF</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07861561545718099592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/_fwFv3QtL5fA/Suc7-Lg8_XI/AAAAAAAAABo/1AgLQSi7lIA/S220/knodtportraitgro%C3%9F08.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-6511425332741032803</id><published>2009-11-14T10:25:00.000-08:00</published><updated>2010-11-13T06:37:25.543-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vorträge'/><title type='text'>Der Heilige Raum - eine Betrachtung zur Kunst</title><content type='html'>Der heilige Raum – Eine Überlegung angesichts der Grotte in den Herrenhäuser Gärten, eingerichtet und neu ausgestattet von Niki de St. Phalle&lt;a style="mso-footnote-id: ftn1" title="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=7751296417213007112#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Reinhard Knodt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I. Einleitung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grotten sind kaum Gegenstände der traditionellen Philosophie, nicht einmal Gärten, sieht man von einigen Bemerkungen ab, die Immanuel Kant gemacht hat. Ein Barockgartenspezialist, der zum Beispiel sagt, dass die Herrenhäuser Grotte gartenarchitektonisch genau dort liegt, wo auch die Grotte in Versailles liegt, oder ein Kunsthistoriker könnte sicher mit höherer Kompetenz über Architektur, Herkunft und Tradition speziell dieser Grotte Auskunft geben.&lt;br /&gt;Andererseits gibt es nun aber doch Gründe, die den philosophischen Versuch rechtfertigen, angesichts der durch die Künstlerin Niki de St. Phalle neu ausgestatteten Grotte der Herrenhäuser Gärten einige Bemerkungen zu versuchen. Denn zum einen lässt sich durch sie ein Hinweis auf zivilisationsbedingte Natur-Sehnsucht geben, sie verschafft uns damit gewissermaßen den Vorwand zur Zivilisationskritik, was ja eine traditionelle Domäne der Philosophie ist. Zum anderen gibt sie Hinweise auf gewisse Symbolleistungen, mit denen wir uns dem sogenannten „Elementaren“ und seiner religiösen wie auch ästhetischen Aufarbeitung nähern. Das Elementare ist traditionell eine Domäne der Kunst, die ja nicht nur das Künstliche schafft, sondern dieses stets auch als intellektuellen Umgang im Feld Natur-Kunst präsentiert, was sich uns dann als ihr „Anspruch“ zeigt, dem heute scheinbar einzig verbliebenen Maßstab für künstlerische Arbeiten. Nähern wir uns zunächst dem Phänomen.&lt;br /&gt;Betritt man die Grotte bei Tag, so fällt zunächst auf, dass sie, genaugenommen, gar nichts „Natürliches“ hat. Schon äußerlich. Sie steht auf einer ebenen Sandfläche in der Nähe eines Restaurants, das den Ort einer ehemaligen, jetzt zerstörten Freitreppe der alten Schlossanlage markiert. Ein regelmäßiges, von außen nicht allzu schönes oder gar anmutiges Bauwerk im Stil des Barock.&lt;br /&gt;Das Häuschen – und es fällt schwer, das Gebilde anders zu bezeichnen – ist nicht, wie die Grotten vieler uns bekannter Parks oder Naturgärten, etwa der Bayreuther Eremitage, in die Umgebung eingebettet, unter Felsen versteckt oder an einen Hügel gelehnt. Es steht vielmehr auf flachem Sandboden und ist eine Art Bauveranstaltung, die Aufführung eines Gedankens gewissermaßen; von außen relativ prosaisch und dem Zeitstil entsprechend. Im Inneren anspielungsreich, ja womöglich sogar rätselhaft oder geheimnisvoll; wer weiß, denn die Grotte als traditionelles Element der Gartentradition des 18. Jahrhunderts erinnert den wissenden Betrachter ja nahezu automatisch an die Tradition der Wasserhöhlen, deren größte und berühmteste die Grotte von Vaucluse in Südfrankreich ist, deren Besitzer Petrarca dort seine Gartenanlagen durch den dort entspringenden Fluss bewässerte und deren letzte Nachahmung vielleicht im Künstlerpark Mariposa auf Teneriffa steht. Diese Grotte im Künstlerpark Mariposa auf Teneriffa entstand übrigens zugleich mit der in Hannover und wurde von Toni Reich gebaut; das aus dem Stein quellende Wasser findet sich dort immerhin noch durch Lapislazuli-Steine imitiert, in deren Gefunkel wir zum Sitzen und Betrachten eingeladen werden.&lt;br /&gt;Stellen Sie sich also nun vor, Sie bewegen sich auf den Eingang zu, sehen, dass die Tür offen steht – zum Glück, denn schon dass es eine Tür zur Grotte gibt und nicht etwa einen geheimnisvollen Eingang, der vielleicht mit allerlei Pflanzenwerk, Moos, Algen, einem Wasserfall usf. versperrt ist, müssen wir gewissermaßen als Glücksfall ansehen – wir können uns unserem Gegenstand rational nähern. Wir brauchen nicht von Liebesgrotten zu reden und den Vergleich zwischen Grotte und weiblichem Geschlechtsorgan zu bemühen. Wir brauchen uns im Abstieg zu den „Elementen“, den der Gang in die Grotte ja symbolisiert, also nicht all zu tief vor dem Geheimnis einer Natur verbeugen, die wir ansonsten längst fröhlich im Würgegriff haben. Wir gehen also zur Tür und machen sie auf und werden nun tatsächlich überfallen von einem erstaunlichen Geglitzer und Geschiebe, einem Farbgewitter aus Hunderten von Spiegelscherben.&lt;br /&gt;In der Mitte eine Säule aus brennend gelbrotem Spiegelglas, die Feuer und Erde miteinander symbolisch verbindet. Gesteinsmarkierungen und eine implantierte Halbedelsteinader sind sichtbar. Die an den Zentrumsraum anschließenden Räume sind ebenso ausgestattet, aber eher blau und silbern gehalten – das Wasser und die Luft also symbolisierend, womit die vier aristotelischen Haupt-Elemente genannt wären.&lt;br /&gt;Wir könnten nun darüber zu reflektieren beginnen, dass durch diese Spiegelarbeiten eine seltsame Entgrenzung zwischen den Reichen der Luft, des Wassers, des Feuers und der Erde stattfindet. Es ist auch nicht von vornherein klar, ob bestimmte leer gelassene Flächen der Türen und Fenster offen oder verspiegelt sind, ob Luft sie durchweht, ob dieses Blau von der Farbe des Glases stammt oder vom Himmel außerhalb, so dass auch die Außenwelt einbezogen ist und wir uns gewissermaßen an einem magischen Ort der Durchmischung von Innen und Außen – heiligem und profanen Raum befinden. – Schließlich hören wir ein Plätschern, denn es gibt hier zwei Brunnenbecken, auf deren Grund Münzen liegen. Opfergaben augenscheinlich, was die Heiligkeit der Grotte bestätigt. Irgendetwas bringt die Besucher der Grotte jedenfalls dazu, das alte römische Brunnenopfer des Münzwurfs zu wiederholen. Dieser Münzwurf ist im Übrigen – weit davon entfernt, bloß ein kindisch abergläubisches Spiel von Touristen zu sein – in der Tradition der symbolischen Gesten eine ausgesprochen prominente Handlung. In Nürnberg, meiner Heimatstadt, wurde eine Frau im Jahr 1050 von Kaiser Heinrich III. von der Leibeigenen zur Freifrau gemacht, indem er ihr öffentlich eine Münze aus der Hand schlug. Brunnen möge nie versiegen, war die älteste und ja auch naheliegende Wunschbedeutung des römischen Brunnenopfers.&lt;br /&gt;Das Phänomen des Brunnenopfers bringt uns nun auf einen wichtigen Gesichtspunkt. Ich behaupte nämlich, eine Grotte sei von der Orakelgrotte im Parnassgebirge bei Delphi über die Gärten Petrarcas bis zur Grotte der Niki de St. Phalle in Hannover heiliger Raum, ein heiliger Raum, der durch Bezugnahme auf die vier aristotelischen Elemente, Feuer, Erde, Wasser und Luft entstanden ist und mit diesen und weiteren elementaren Polen – etwa den Polen: Mann-Frau, Tod-Leben vor unseren Augen gewissermaßen fröhlich spielt. Die Grotte der Niki de St. Phalle führt durch dieses Spiel mit den Elementen also nicht nur zu oberflächlichen Überlegungen zu unserem Naturverhältnis, sondern auch zu zwei prominenten Gegenständen philosophischer Reflexion. Der eine ist der „Raum“, der andere das „Heilige“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;II. Raum&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Raum, nicht seinem Phänomen nach, (also etwa dem Sachverhalt nach, dass wir uns hier „in“ einem Raum befinden,) sondern der Raum als Vorbedingung aller Phänomene und unserer Vorstellungen interessiert hier. Das Raumhafte aller Dinge sozusagen, eine Ausdrucksweise, die zugegeben etwas raunt. Es gibt einen berühmten Aufsatz von Heidegger zum Raum. Er heißt „Die Kunst und der Raum.“ – Darin stellt Heidegger zunächst Aristoteles’ Toposschrift vor. Topos heißt Ort. – Der Raum des Menschen, so Heideggers Hinweis, ist zunächst nicht jener dreidimensionale durch Descartes beschriebene mathematisch naturwissenschaftliche Raum, an den der moderne Mensch sofort denkt, wenn er das Wort hört. Es ist vielmehr so, dass der Mensch Jahrtausende lang in einem ganz anderen „Raum“ lebt, in einem Raum der Aisthesis nämlich, der Erfahrung. Und was erfährt er? Nun, im Wesentlichen Gegenstände, Orte, Gegenden. Also: nicht etwa soundso viel Quadratkilometer, sondern eben „diesen Ort“ in der Landschaft, jenen Tempel, diese Straße, jenen Wald, dieses Feld, jenen Marktplatz usw..&lt;br /&gt;Für den vormodernen Menschen ist Raum ein Geflecht aus Orten besonderer Bedeutung. Ein Geflecht, in dem er sich bewegt, das voller Wichtigkeiten und Bedeutsamkeiten ist oder auch mit seinen alltäglichen Verrichtungen zusammenhängt; der Ort des Schlafes, der Ort der Versammlung, der Ort, an dem das Feuer brennt, aber auch der Ort der Begegnung mit den Göttern oder der symbolischen Vereinigung mit der Natur, der ja die Grotte – oft genug Treffpunkt der sich Liebenden - traditionell ist.&lt;br /&gt;Solche Orte, bzw. ihr Zusammenwirken als Raum – das ist der ursprüngliche aisthetische Zusammenhang menschlicher Erfahrung, den wir nicht gering schätzen sollten. Nehmen Sie Ihre Kindheitserinnerungen. Wie stark war der Raum unserer Kindheit doch von besonderen Gegenständen, Stimmungen, Bedeutsamkeiten erfüllt. Man könnte nun also sagen, die Grotte der Niki de St. Phalle ist ein Experiment im Hinblick auf den Zusammenhang von Raum der cartesischen Art und symbolisch bedeutungsvollen Orten, die einen ganz anderen „Raum“ konstituieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;III. Profanes und Heiliges&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschen haben das anthropologisch gesehen nahe liegende Bedürfnis, sich „im Heilen zu bergen“, wie Hölderlin das einmal formulierte – dieses „Heile“ konzipieren wir entweder als die Anwesenheit uns freundlicher und stärkender Mächte oder als Schutzwall und Stärkung einer Umgebung gegen unfreundliche Mächte. Um Räume zu schaffen, in denen das Heilige anwesend ist, versammeln wir beziehungsreiche Gegenstände und verbinden sie durch eine Zeremonie, die wir Weihe nennen. Die Weihe entzieht das für den alltäglichen Gebrauch bestimmte Gut dem Alltäglichen und macht es gewissermaßen unerreichbar, was in der Praxis bedeutet, dass wir etwas, das wir profan verbraucht hätten – etwa Geld oder Speisen, Wein, Honig oder Öl – nun zu Weihezwecken verwenden bzw. vernichten oder auch einen Raum absondern, in den wir nur gelangen, wenn wir ein Opfer – sagen wir einen Eintrittspreis entrichten oder eine Münze in den Brunnen werfen.&lt;br /&gt;Der Theologe Rudolf Otto hat in seinem Klassiker „Das Heilige“ dasjenige, was auf diese Weise in unserer Welt entsteht, als „gespürte Anwesenheit des Numinosen“ beschrieben. Als eine Kraft, deren Anwesenheit wir als unendlich stark und unüberwindlich begreifen, der wir letztlich ausgeliefert sind, die wir aber nicht fassen können. Der Philosoph Giorgio Agamben hat neuerdings das Nachdenken über Weihe und Profanierung um einen wesentlichen Aspekt bereichert, indem er behauptete, dass die Religionspraxis nicht etwa die Herausnahme des Heiligen aus einer profanen Welt bedeute, sondern geradezu umgekehrt, die Rückgabe des empfundenen Heiligen, Übermächtigen an den Menschen, insofern, als dieser nun der Scheu vor dem Heiligen durch den Ritus entgegenarbeiten könne (Agamben 2005). Ob man nun die Herausnahme aus dem Profanen oder die Profanierung selbst in den Mittelpunkt des Denkens rückt, ändert aber letztlich nichts an der Sache. Es gilt jedenfalls immer, dass es des heiligen Raumes bedarf, um rituelle Bezugnahmen zu einer als größer und mächtiger empfundenen Macht aufzubauen, und es ist dies ein Raum, der durch den Ritus erst entsteht und in dem die dort sich versammelnden Dinge sich mit Bedeutung so aufgeladen haben, dass allein die Anwesenheit dort und die Erfüllung des Ritus als Umgang mit dem Göttlichen gelten kann.&lt;br /&gt;Dies alles scheint mir nun hoch wichtig für ein Verständnis der Grotte der Niki de St. Phalle, denn auch sie ist ja „heiliger Raum,“ und sie steht in Beziehung zum Raum der Profanität. Schon dass man Eintritt bezahlen und ihn als „Kunstwerk“ besichtigen muss, hebt ihn heraus und zieht eine Grenze. Sodann sind wir hier offenbar von wichtigen Symbolen umgeben, ganz gleich, wie wir sie stilistisch einschätzen wollen. Uns treten symbolische Darstellungen von Erde, Luft, Wasser und Feuer – also den vorgeblich elementaren Grundbausteinen der Welt - vor Augen. Wir sehen symbolisch den Tod, das Leben, Mann und Frau. Wir sehen Luftgeister und Wassergeister, dies alles nicht in naturalistischer Allegorie, wie etwa in einem Park des 17. Jahrhunderts, sondern eher unbekümmert fröhlich, zum Teil herzerfrischend frivol und zum Teil fragwürdig naiv, wie ja auch die berühmten Nanas und andere Darstellungen der Niki de St. Phalle. Denken wir an den berühmten Tarot-Garten der Künstlerin, der ja eine Art esoterischer Pop-Figurenpark ist, kommen uns einige Dinge bekannt vor. Niki de St. Phalle bringt dem in die Grotte Eintretenden also die vier Elemente und einige kosmische Grundkräfte nah, indem sie sie gewissermaßen ihres Ernstes und ihrer ansonsten gelegentlich düsteren Aura beraubt. Sie verwandelt alles in grellbunte Farbflecken und an comic strips erinnernde Zeichen. Die Bildsprache der Grotte suggeriert etwas Unbekümmertes, so als wären eben die Grundbausteine des Kosmos, Tod und Geburt nichts geheimnisvoll Verborgenes, Würdiges und Dräuendes, sondern im Grund eben ganz triviale bunte Sachen, faszinierend und glitzernd zwar, aber doch auch gewissermaßen eher fröhlich zu nehmen als bedeutungsvoll und andächtig.&lt;br /&gt;Was die Erbauerin, bzw. Ausgestalterin der Grotte hier veranstaltet, ist also auf die Formel zu bringen: „Schaut nicht so bedeutend! Es ist nichts Besonderes daran! Es ist interessant, aber Angst muss man auch nicht gerade haben. So ist es eben, lustig, was?“&lt;br /&gt;Um nun in einem nichttrivialen Sinn zu entschlüsseln, was hier geschieht, muss man das Augenmerk auf den Übergang zwischen „Profan“ und „Heilig“ richten. Was genau macht einen profanen Gegenstand heilig, und was macht einen „heiligen“ Gegenstand profan? Ist es die Darstellung? Ist es der Umgang mit ihm? Oder ist die Darstellung schon eine Art Umgang? Geht es hier nur um Weihe und Entweihung? Könnte es nicht sein, dass all zu profaner Umgang einen Gegenstand so weit entweiht, dass das Publikum schulterzuckend weitergeht oder kein Verständnis mehr für den von der Künstlerin vorgeschlagenen Interpretationsschritt aufbringt?&lt;br /&gt;Wenn es solche Möglichkeiten gibt – und es ist sicher, dass die Kunst auf vielen ebenen an der Grenze zu diesen Möglichkeiten spielt –, müsste man weiter fragen, ob die vor uns liegende prinzipielle Errichtung eines heiligen Raumes, also einer Grotte, in der traditionell die Symbolisationen von Erde, Wasser, Feuer und Luft, Tod, Leben und Kosmos anzutreffen sind, bei Niki de St. Phalle nun nicht gleichzeitig auch eine Profanierung bedeutet. Offenbar ist genau dies der Fall. Gewissermaßen fröhlich kommen die Figuren daher, völlig unbeeinflusst von gängigen Schönheitsidealen, indezent, poppig und grell ist dargestellt, was uns ehedem „heilig“ oder doch zumindest achtungsgebietend entgegentrat. Wir erinnern uns an die allegorischen Darstellungen in traditionellen Barockgrotten, an steinerne Windgeister, die Wassernixen und Darstellungen bestirnter Himmel. Hier in dieser Grotte ist das doch alles sehr viel legèrer dargeboten, ja wir könnten sogar sagen, dass die Künstlerin ehemaliges Bildungsgut allegorisch herabmindert, transformiert, etwa, um es der Masse der Besucher zugänglich zu machen, dass sie zwar Hinweise schafft – hier noch ein paar Sternchen, dort ein Brunnen, in den man Münzen werfen kann, hier eine Badenixe statt ein Wassergeist... –, doch genau darauf kommt es an, wie ich vermute, also auf die auch bei Agamben bereits verortete Handhabbarmachung des einstmals Bedeutsamen, des alten schon langweilig gewordenen steinernen Bildungsgutes auf eine neue Weise, so dass es gewissermaßen provoziert und anregt, bedeutend zwar, aber doch auch in seinem Ernst schon gemindert.&lt;br /&gt;Die Leistung der Religion besteht letztlich darin, die Berührung des Unberührbaren und den Umgang mit dem Heiligsten durch Symbolisation, Kultus und Ritus zu ermöglichen. Die ehemalige Herstellung von „Heiligen“ etwa innerhalb der katholischen Kirche kann man letztlich ebenso interpretieren. Ein „Heiliger“ oder eine Reliquie, das ist nichts anderes als ein atmosphärisch wirkendes transportables Artefakt, das den Brückenschlag zwischen dem heiligen und dem profanen Raum bewirkt, etwa dadurch, dass es hilft, um eine bedeutende gestorbene Person einen Kult zu entwickeln. Die katholische Kirche war mit diesem Verfahren, gerade weil es den atmosphärischen Raum der Aisthesis berücksichtigt, in dem wir leben, über zweitausend Jahre außerordentlich erfolgreich. Der „Kult“ um die Grotte der Niki de St. Phalle ist zugegeben nicht so bedeutend wie der um eine Heiligenreliquie des katholischen Mittelalters. Aber er ist etwas Ähnliches und er ist bedeutend genug, um jene Ähnlichkeiten zu erkennen.&lt;br /&gt;Wir könnten nun noch fragen, ob die Grotte der St. Phalle eine Art postmoderne Aufklärungstat ist, eine pseudosakrale Erinnerung an ehemalige Prozeduren der sich im 17. und 18. Jh. profanisierenden höfischen Aufklärungsgesellschaft, einer Gesellschaft, die sich damals der heidnischen Antike und also auch der Elementenlehre spielerisch zuwandte. – Wir wissen, dass man im beginnenden Zeitalter der Naturwissenschaften in den Grotten tatsächlich durch das Einbringen von Bergkristall, Lapislazuli, Amethyst und Salzstöcken einen geradezu contagiösen Bezug zu den „Naturkräften“ herstellen wollte, dass das gelegentliche Baden der Hofedlen in mineralversetzten Grottengewässern ein Usus war wie später auch das Aufsuchen von Heil- und Mineralbädern. Die Potentaten des 17. bis 19. Jahrhunderts schenkten sich gegenseitig für ihre Grotten Mineralien bis hin zu dem wohl bezeichnendsten Geschenk kolonialer Wesensart, nämlich der „Spitze des Kilimandscharo“, welche Kaiser Wilhelm II. von einer Berliner Bergsteigertruppe verehrt wurde. Die Spitze ist im Grottensaal des neuen Palais in Potsdam in die Wand montiert und zu besichtigen. Ob Wilhelm in Wasser badete, das über die Spitze des Kilimandscharo floss, ist nicht überliefert. Aber selbst dieses Kuriosum hat am Ende doch wieder eine Beziehung zu jenen Fragen, die uns die Grotte der Niki de St. Phalle stellt.&lt;br /&gt;Und angesichts dieser nun wirklich letzten Frage, also der Frage, ob die Grotte der Niki de St. Phalle nur noch ein schwacher Abglanz ehemaliger Spiele im Grenzgebiet von Heiligkeit und Profanierung ist, erhebt sich eine ganz andere und viel wichtigere Frage, nämlich die, ob unsere zeitgemäße Art „religiös“ zu sein, nicht am Ende zunehmend weniger mit der zeitgenössischen Kirche und zunehmend mehr mit der zeitgenössischen Kunst zu tun haben könnte – der Kunst eines Zeitalters, in dem die wahren Tempel die Museen und die wahren Altäre die Kunstwerke im öffentlichen Raum sind.&lt;br /&gt;Wenn dies zuträfe, dann wäre auch dieser kleine Vortrag eine „religiöse“ Meditation gewesen und Kunstphilosophen könnten als „Geistliche“ eines neuen, kunstreligiösen Zeitalters reüssieren, eines Zeitalters, das seine wesentlichen Fragen in Architektur, Städtebau, atmosphärischer Gestaltung und dem Savoir-vivre dessen findet, was Festlichkeit von je her bedeutete, nämlich die Auflösung von Grenzen und die Vermischung von profan und heilig, Ernst und Spott bis hin zum allgemeinen Festrausch, der ja bei den Griechen bekanntlich auch mit dem Auftauchen eines Gottes identifiziert wurde – Dionysos, womit das erste „Festival“ der Philosophie in Deutschland tatsächlich auf der gleichen Linie läge, wie die Grotte der Niki de St. Phalle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="mso-footnote-id: ftn1" title="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=7751296417213007112#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Schriftliche Version einer frei gehaltenen Rede anlässlich des 1. Festivals der Philosophie in Hannover am 29. Mai 2008 in den Herrenhäuser Gärten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-6511425332741032803?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/6511425332741032803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/6511425332741032803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2009/11/der-heilige-raum-eine-betrachtung-zur.html' title='Der Heilige Raum - eine Betrachtung zur Kunst'/><author><name>SCHNACKENHOF</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07861561545718099592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/_fwFv3QtL5fA/Suc7-Lg8_XI/AAAAAAAAABo/1AgLQSi7lIA/S220/knodtportraitgro%C3%9F08.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-4858924156266643519</id><published>2009-11-11T16:23:00.000-08:00</published><updated>2009-11-14T10:15:53.213-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Preisrede für Soheil Asefi nov /2009'/><title type='text'>Laudatio Knodt für SOHEIL ASEFI /Kestenpreis</title><content type='html'>Reinhard Knodt&lt;br /&gt;Preisrede für Soheil Asefi, Teheran&lt;br /&gt;Nürnberg 12.11.09&lt;br /&gt;gesperrt bis 14.00! Es gilt das gesprochene Wort&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dear Soheil Asefi,&lt;br /&gt;Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ein prominentes Argument, das besagt, der Menschenrechtsprozess sei eine westliche Rechtsideologie, um Kapitalismus, Freihandel und den American way weltweit auszubreiten. Deswegen führe er nicht etwa zum Frieden, sondern zur Destabilisierung der islamischen Welt, die sich, um nicht völlig überrollt zu werden, seit einer Generation nun fundamentalistisch neu formiert. Ein prominenter Vertreter dieses Arguments ist der bekannte islamische Philosoph Hassan Hanafi aus Kairo. Bei einem internationalen Intellektuellentreffen in Berlin, zu dem Horst Köhler letzten Dienstag vor drei Wochen geladen hatte, betonte Hanafi, die Globalisierung sei nichts anderes, als die weltweite Durchsetzung des Westens. Dieser sei mittlerweile stark genug, sich überall durchzusetzen. Der Rest der Welt habe sich längst ergeben müssen. Vier von fünf Milliarden Menschen fühlten sich gedemütigt.&lt;a style="mso-footnote-id: ftn1" title="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=7751296417213007112#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man muss sagen, dass Hanafi mit seiner Ansicht nicht allein steht. Auf dem gleichen Treffen sagte etwa auch Nandy Ashis, der bekannteste indische Soziologe und Leiter des Center for the Study of Developing Societies in Neu-Delhi, „dass man die Sache drehen und wenden könne, wie man wolle, am Ende komme im Prozess der Globalisierung eine sich zwar wandelnde, aber doch immer westlich geprägte Moderne“ heraus. „Das, was wir international als „Moderne“ ansehen, „ist eben nichts als der westliche Weg.... „&lt;br /&gt;Liebe Freunde, Soheil Asefi, dem wir heute einen Kranz winden wollen, ist Gegner eines Regimes, das versucht, sich mit inhumanen Methoden, an der Macht zu halten, obwohl seine Zeit vergangen ist. Asefis Leistung besteht in einer seltenen Tugend, die wir als „bürgerlich“ bezeichnen. Ein Bürger ist kein Untertan, sondern ein freier Teilnehmer an einer politischen Gemeinschaft mit bestimmten Pflichten, aber eben auch mit Rechten, etwa denen der körperlichen Unantastbarkeit oder der freien Meinungsäußerung.&lt;br /&gt;Die Regierung in Teheran, sieht sich, wie wir wissen, durch Bürgerechts-Aktivitäten gefährdet. Man leitet aus dieser Gefährdung das Recht ab, jemanden wie Soheil Asefi zu verhaften, zu drangsalieren und mundtot zu machen. Wir fühlen uns hier sehr deutlich daran erinnert – dass auch in Deutschland ein ehemaliges „Revolutionsregime“ – nämlich die alte Revolutionsgarde um Erich Honecker - vor rund zwanzig Jahren ums Überleben kämpfte, nachdem man sich dreissig Jahre lang an die Macht geklammert hatte. Auch damals gab es eine Bürgerrechtsbewegung und viele Menschen, die wegen ihrer Aktivitäten drangsaliert, eingekerkert, und exiliert wurden. Die berühmtesten Namen dieser&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Bürgerrechtsbewegung kennen wir alle, Wolf Biermann, die Havemanns, Bärbel Bohley, Jürgen Fuchs, und viele andere. – All diese Menschen wurden zu Bürgerrechtlern, unter Bezugnahme auf das allgemeine Menschenrecht, und sie hatten Erfolg, weil sie von einer weltweiten Menschenrechtsbewegung unterstützt wurden. D.h., weil sie sofort in anderen Ländern Freunde fanden, weil sie auch im Exil zu Wort kamen, wobei die Mithilfe von Schriftstellerverbänden, NGOs und P.E.N. wohl kaum zu unterschätzen ist, denn nur durch deren Hilfe kommt ja jenes mediale Spiel zustande, in welchem dann auch die offizielle Politik Druck ausüben kann.&lt;br /&gt;Soheil Asefi ist also Bürgerrechtler. Er schreibt und veröffentlicht. Er führt einen Blog. Er berichtet über die Zustände im Iran. Er findet das eine gut – etwa Emanzipationsmöglichkeiten für Frauen (iranische Mode) – und er findet anderes schlecht – etwa eine Steinigung wegen Ehebruchs oder Amtsmißbrauch. - In den Augen der in seinem Land herrschenden Regierung tut er damit offenbar etwas Verwerfliches. Veilleicht wirft man ihm ja sogar im Sinne Hassan Hanafis vor, den Staat zu destabilisieren oder den Islam zu verraten. - In unseren Augen tut er etwas Selbstverständliches, er nimmt sich sein Menschenrecht. Und wenn dies nun bereits eine Destabilisierung des States sein soll, wenn dieser Staat demokratische Prinzipien verkündet, tatsächlich aber die wahre Macht eine überalterte Revolutionsgarde in Händen hat; wenn man sich dort ansonsten lieber auf Geheimpolizei und Verhaftung politischer Gegner verlässt, nur weil sie etwas Missliebiges sagen, statt eine wirkliche Demokratie aufzubauen; wenn dort missliebige Bürger überwacht, berufsunfähig gemacht oder exiliert werden, dann erinnert uns das schon sehr an die ehemalige DDR – wenngleich wir daraus aber nicht ableiten sollten, dass sich die Situation dort auch genauso entwickeln wird. Denn, es gibt gewaltige Unterschiede, nicht zuletzt den, dass es für iranische Flüchtlinge eben keinen zweiten Iranischen Staat gibt, sondern nur die fragile Gemeinschaft des Menschenrechtsprozesses...&lt;br /&gt;Soheil Asefi steht für viele. In seiner Person treffen sich die fragwürdigen Kräfte einer Verteidigung Islamischer Kultur, die sich vom Westen nichts dreinreden lassen will und auf der anderen Seite die mittlerweile fortgeschrittene Bewegung des Menschenrechtprozesses, die keineswegs nur "westlich" ist und auch im Iran eine starke Anhängerschaft hat.&lt;br /&gt;Und hier wird nun doch noch einmal die Frage interessant, ob es wirklich zutrifft, wie was der Philosoph Hassan Hanafi behauptet, nämlich dass der Menschenrechtsprozess gewissermaßen die Ausbreitung des american Way of life ist, wobei sich vier- Milliarden Menschen vom Westen gedemütigt fühlen? Ist es denn wirklich so, dass sich die Regierungen des Ostens nur vor der schlechten Alternative sehen, entweder gleich freiwillig ihre Kultur aufzugeben oder eben als rückständige Diktatoren vor den Augen der Welt dazustehen?&lt;br /&gt;Man muss der Auffassung Hanafis und seiner Freunde denke ich, zweierlei entgegenhalten.&lt;br /&gt;1. Die Deklaration der Menschenechte fand zwar tatsächlich am 10. Dezember 1948 in Paris statt, aber - das islamische Recht, der Koran und die gesamte Kulturgeschichte des Islam weisen letztlich auf die gleichen Ziele. Auf Toleranz, Menschenwürde und Liberalität als Ziel staatlichen Handelns. (Und zwar mit oder ohne Trennung von Kirche und Staat!) Die Europäer haben diese Auffassungen vielleicht zum ersten Mal deklariert, aber sie haben sie letztlich vom Islam des Mittelalters gelernt, denn das Mittelalter und die beginnende Neuzeit war eine Zeit der weltweiten islamischen Kulturüberlegenheit, (das vergisst man heute gern).Wer also sagt, dass der Menschenrechtsprozess eine „westliche“ Angelegenheit und eine prowestliche Ideologie ist, verkürzt die Dimension und damit den Menschenrechtsgedanken als Menscheitserbe.&lt;br /&gt;Der zweite Schönheitsfehler des Arguments liegt in der Feststellung, die Menschen im Iran und anderswo würden durch die Ausbreitung der westlichen Stile samt und sonders „gedemütigt“. Dazu ist zu sagen: Wo es so ist, liegt tatsächlich eine Schuld des Westens vor, der in der letzten Generation über viele Jahre, statt wirklich Menschenrechtspolitik zu betreiben, in Kriegspolitik zurückgefallen ist. Wer Kriegspolitik gegenüber dem Islam betreibt, der schließt tatsächlich an das 19. Jh. an, in dem Frankreich und England und zuletzt auch Deutschland Afrika, den Orient und China militärisch aufrollten und besetzten, eine Zeit, in der die europäischen Militärs ihr Überlegenheitsgefühl zelebrierten (und übgens auch die europäischen Karrikaturisten – allen voran der berühmte Daumier, aber auch unser Deutscher Carl Spitzweg - sich in zeichnerischen Orientalenwitzen ergingen, ein wahrhaft dunkles Kapitel der Kolonialzeit, die es tatsächlich auf Demütigung des Gegners anlegte, bis man gegenüber dem Ehrbegriff fremder Kulturen teilweise blind war und dies bis heute ist.&lt;br /&gt;Wir sollten hier, denke ich, alle doch ein wenig gelernt haben. Etwa dass es eben nicht darauf ankommt, den Rest der Welt zu besiegen, zu kolonisieren oder zu demütigen, sondern aus Einsicht in Notwendigkeit eine Gewichtsverlagerung auf den Menschenrechtsprozess hin zu befördern. Diese Gewichtsverlagerung wäre der eigentliche Fortschritt und man darf die Hoffnung nicht aufgeben – diese Einsicht überall durchzusetzen. Menschenrechtsprozesse zu unterstützen, wo immer es geht, gerade um Kriegspolitik zu verhindern und noch existierende Kriegspolitik zu beenden, heißt heute also die Parole, und sie muß vom P.E.N. und dem europäischen Schriftstellerverband nach Kräften betrieben werden. Uns ist natürlich klar, dass längst nicht alle entscheidenden Kräfte in Ost und West von diesem Weg überzeugt sind, aber um so entschiedener sollten die Schriftsteller in diese Richtung gehen. Sie sind die ersten Nutznießer einer solchen Wende, die übrigens längst sichtbar ist.&lt;br /&gt;Weil der junge Soheil Asefi für diese Wahrheit kämpft, weil er Menschenrechtsverletzungen als solche anprangert und dafür große Risiken und folgenschwere Nachteile in seiner Heimat auf sich genommen hat, und weil er den Menschenrechtsprozess auch in seinen eigenen Äußerungen als Alternative zum Konflikt darstellt, erhält er heute den Hermann Kesten Preis des deutschen Schriftstellerverbandes, wozu ich ihm hiermit herzlich gratuliere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="mso-footnote-id: ftn1" title="" href="http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=7751296417213007112#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Arno Widmann afp&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-4858924156266643519?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/4858924156266643519'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/4858924156266643519'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2009/11/laudatio-soheil-asefi-kestenpreis.html' title='Laudatio Knodt für SOHEIL ASEFI /Kestenpreis'/><author><name>SCHNACKENHOF</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07861561545718099592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/_fwFv3QtL5fA/Suc7-Lg8_XI/AAAAAAAAABo/1AgLQSi7lIA/S220/knodtportraitgro%C3%9F08.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-2956289451378459413</id><published>2009-10-13T09:05:00.001-07:00</published><updated>2009-11-05T15:16:51.649-08:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Neue Termine:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In Vorbereitung befinden sich im Moment zwei "Seminare für Kretive" außerhalb der Universität, an denen jede (r) Interessierte gegen Gebühr teilnehmen kann:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;1. Sind die Engel noch zu greifen? -&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine Bildungsreise im alten Stil an den &lt;strong&gt;Gardasee.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Termin:&lt;/span&gt; 18. - 24. April 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Olivenhain von Torbole treffen wir uns zum philosophischen Gespräch und in Gardone besichtigen wir das Vittoriale Gabriele D'Annunzios. Wir gehen zu dem Wasserfall, an dem Thomas Mann sich seine Notizen für den Zauberberg machte, und wir begeben uns auf Goethes Spuren, der hier Iphigenie auf Tauris schrieb. Wir lesen Kafka und Rilke und besuchen ein deutsch-italienisches Künstlerdorf. Wir wohnen im traditionsreichen Hotel Europa in Riva. Wer daran teilnehmen möchte (Preis ca. 890.-) sollte sich den Flyer bestellen. Sonstige Auskunft über &lt;a href="mailto:rknodt@aol.com"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;rknodt@aol.com&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; oder 01520 9812477&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;2. Vom Paradies zum gelingenden Leben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine Denkwoche auf &lt;strong&gt;Schloß Wiepersdorf&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Termin: 9. - 16. Mai 2010&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das ca. 80 Km südlich von Berlin gelegene Schloß Wiepersdorf, nimmt als Wirkungsort Achim und Bettina v. Arnims eine besondere Rolle im Kulturleben ein. Heute begegnen sich dort Kunststipendiaten vieler Richtungen. Wir verbringen eine Woche dort und widmen uns dem Thema:  "Vom Paradies zum gelingenden Leben"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Erläuterung&lt;/strong&gt;: Paradies und goldenes Zeitalter waren antike Utopien. Die Moderne sprach gern von Fortschritt und das postmoderne Lebensideal ist das gelingende Leben. All diese Sehnsuchtsentwürfe spiegeln sich im Bild des &lt;strong&gt;Gartens&lt;/strong&gt;, das in dieser Denkwoche vom Paradiesmythos über die Gärten des Mittelalters, die Schloßanlagen des Barock bis zu den künstlichen Gärten unserer Zeit (etwa "Tropical Island") thematisiert wird. Zugleich entsteht eine Philosophie der Arbeit. (Preis ca. 790.-)Programm demnächst an dieser Stelle. Nähere Auskünfte über &lt;a href="mailto:rknodt@aol.com"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;rknodt@aol.com&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; oder 01520 9812477.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-2956289451378459413?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/2956289451378459413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/2956289451378459413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2009/10/hjkjh.html' title=''/><author><name>SCHNACKENHOF</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07861561545718099592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/_fwFv3QtL5fA/Suc7-Lg8_XI/AAAAAAAAABo/1AgLQSi7lIA/S220/knodtportraitgro%C3%9F08.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-6331789190156915744</id><published>2008-11-17T11:25:00.000-08:00</published><updated>2010-11-13T06:35:55.181-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Termine'/><title type='text'>Öffentliche Termine, Lesungen,  Vorträge</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Folgende Termine sind aktuell:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21. Okt 2010 11.00 Uhr Seminarbeginn UDK Berlin zum Thema:&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;PHILOSOPHIE DES KOLONIALEN DENKENS&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hauptgebäude Hardenbergstr. 33 Raum 004 (Filmraum)&lt;br /&gt;Weitere Angaben und Literaturlisten vgl. "Seminare"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Novemeber 2010 19.00&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Goethe und Seckendorf, eine deutsche Verbindung&lt;/strong&gt;(Vortrag)&lt;br /&gt;Ort. Triesdorf, Villa Sandrina /Goethegesellschaft Gunzenhausen/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25. Nov. 2010 20.00&lt;br /&gt;Reinhard Knodt - &lt;strong&gt;Lesung aus eigenen Büchern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ort: Villa Concordia Bamberg   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinweis: Die Dezemberausgabe des MERKUR - (deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, Klett) enthält R. Knodt: Wohnen denken - Ästhetische und ethische Defizite der Architekturmoderne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24. Dez. 11.00 Bayerischer Rundfunk Bayern2 Wort&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weihnachten 5. Jahreszeit in Bayern?&lt;/strong&gt; - &lt;br /&gt;Stichworte zu einem alltäglichen Geheimnis&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-6331789190156915744?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/6331789190156915744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/6331789190156915744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2008/11/sehr-geerhte-damen-und-herren-die-hier.html' title='Öffentliche Termine, Lesungen,  Vorträge'/><author><name>SCHNACKENHOF</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07861561545718099592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/_fwFv3QtL5fA/Suc7-Lg8_XI/AAAAAAAAABo/1AgLQSi7lIA/S220/knodtportraitgro%C3%9F08.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-7605520047092666222</id><published>2008-11-17T06:24:00.000-08:00</published><updated>2010-11-13T07:03:48.542-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Öffentliche Statements'/><title type='text'>Stuttgart 21</title><content type='html'>&lt;b&gt;Stuttgart 21 &lt;/b&gt;  (Für Deutschlandradio Berlin / Politisches Feuilleton)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wort  Stuttgart 21 steht für ein Gesamtprojekt, das zusammen mit der Privatisierung der Bahn eine der größten Immobilien- und Grundstücksspekulationen der deutschen Geschichte sein dürfte. Die Kette der Vorhaben hieß vor 15 Jahren „Frankfurt 21, Mannheim 21, München 21, Ulm, Stuttgart, Lindau, und so weiter. Die Idee: durch Verkauf von ehemaligem Gleisanlagen in bester Stadtlage und deren anschließender Bebauung Geld im großem Stil zu machen, welches dann für die Modernisierung der Bahn Verwendung finden könnte. Mit im Boot war die große Architektur, ganze Stadtviertel aus der Retorte sollten nicht nur nach China und Indien gehen, sondern mitten in deutschen Großstädten erblühen. Die USA war Vorbild, und am Vorteilhaftesten für das Konzept war es natürlich, wenn man die Gleisanlagen gleich ganz in den Untergrund legte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu dieser Idee kann man stehen wie man will, sie funktionierte jedenfalls. Einzelne Städte lehnten dankend ab und behielten ihre Kopfbahnhöfe wie auch ihre Bahnhofskultur, München und Frankfurt etwa. Andere zogen mit, und in Stuttgart ist es nun durch Fehler der Landesregierung zu einer Eskalation gekommen, deren Wucht erstaunt. Man fragt sich, woran sie sich entzündet hat und vor allem, was sie aufrecht hält. Ist es nur die unglückliche Brutalität im Stuttgarter Park? Sind es instinktlose Politiker oder gar  korrumpierte Planer, die mit frisierten Effizienzberechnungen das eigentliche Geschäft ermöglichen sollten?  - Wenn man sich die Argumente der Gegner – und zwar nicht die der professionellen von links bis Grün, sondern  der Bürger, der Leserbriefe und auch manche Debattenbeiträge ansieht, ist  auffällig, dass eine Reihe von Argumenten sozusagen ästhetischer Natur ist.&lt;br /&gt;Durch den Neubau würden die „großzügigen Parkanlagen Stuttgarts“ „aufgeschlitzt“,  liest man da auf einer Homepage. Nach Fertigstellung des unterirdischen Bahnhofs, würde eine baumlose Bodenwelle „mit Glubschaugen“ zu sehen sein, wo bisher uralte Bäume standen. In anderem Zusammenhang heißt es, dass der alte Stuttgarter Hauptbahnhof  nun „seiner Flügel beraubt“ werde, dass der  „Blick auf Stadt, Park und Weinberge zugunsten einer unterirdischen Ankunft „im Keller“ stattfände ...  Auch etwas entfernt vom zentralen Geschehen hört man ästhetische Argumente, etwa die Klage, dass die Bahn AG nichts mehr für die „hübschen“  Bahnhofsgebäude“ aus dem vorigen Jahrhundert täte, dass diese Gebäude mit zugenagelten Fenstern  auf Abriss warteten, während man selbst in häßlichen Kieselbetonunterständen  auf  den Zug warten müsse... usf.&lt;br /&gt;Was all diese Argumente gemeinsam haben ist die Tatsache, dass sie bis vor kurzer Zeit nicht politikfähig waren. Anders ausgedrückt, dass sie von der Bahn AG schon gar nicht, aber auch von zeitgenössischen Architekten und  Politikern nicht ernst genommen wurden. Was heißt schon „aufschlitzen“ einer Parklandschaft, was  soll denn die gefühlige Rede vom Blick auf Stadt Park und Weinberge? Und es mag ja sein, dass jemand die Funktionsgebäude aus der Kaiserzeit handwerklich hübscher findet als die neuen Bahnsteige. Doch ernstzunehmende Argumente waren das bisher kaum.  Eher schien es als würden einige Sentimentale vom Verlust ihrer Erinnerungswelt reden. Bürger, die dazu wahrscheinlich auch noch völlig ignorant gegenüber zeitgenössischer Architektur und Wohnkultur waren.  &lt;br /&gt;In Stuttgart steht die sogenannte Weißenhofsiedlung. Es ist eine aus den zwanziger Jahren stammende Mustersiedlung moderner Architektur, die Mies van der Rohe organisierte. Die Weißenhofsiedlung wirkt heute erstaunlich zeitgemäß, und zwar weil sich die sogenannte „moderne“ Architektur formal kaum weiter entwickelt hat. Es ist eine ornamentfreie Funktionsbauweise, die damals stolz darauf war, die bürgerlichen Traditionen der Architektur aufgegeben zu haben, die also keine Säule, kein Kapitel, kein Sims, kein Portal und keine Schmuckleiste mehr ankannte, die bis heute vor allem weiße Würfel aufeinander türmt und die wohl auch durch postmoderne Spielereien oder kühne Mallfassaden kaum attraktiver wurde.  - Kann es angesichts der eher sparsamen Erfolge der Architekturmoderne in deutschen Städten nicht sein, so fragt man sich, dass das neue Stadtviertel, welches man nun den Stuttgartern anstelle der Gleisanlagen verspricht, für die Bürger eher traumatische Visionen enthalten?  &lt;br /&gt;Auf dem neuen Gelände in plant die ECE,  eine Tochter des Otto-Versandhauskonzerns und europaweit eine der größten Immobilien-Entwicklungsgesellschaften, eine Mall von 43.000 Quadratmetern. Die ansonsten anstehenden Bauformen der Computerarchitektur, wie sie längst  massenhaft nach China und Indien exportiert werden, dürften angesichts der eher bedrückenden Leistungen der Architekturmoderne auch wenig Hoffnung in Punkto Convivialität und Lebensqualität verbreiten. Und für solche tristen Visionen möchte man eben in Stuttgart nicht auch noch im „Keller“ ankommen, womöglich im Untergeschoss eines Haltepunktes mit direktem Zugang zur neuen ECE-Mall. &lt;br /&gt;Architektur, Bodenspekulation und Geschäft sind in Deutschland längst eine unheilige Allianz eingegangen, die Megadeals der Bahn AG bringt sie auf den Punkt und  nachgeholte Wirtschaftlichkeitsrechungen werden  der Tatsache kaum gerecht, dass die Bürger offenbar meinen, im Grunde weder Zeitersparnis noch die Architekturmoderne zu brauchen.  Ästhetische Urteile seien heute wichtiger geworden als Interessen, vermerkt die ZEIT vom 11. November vielleicht noch etwas vorschnell, doch erkennbar bleibt, dass ästhetische Argumente in Zukunft eine Lobby finden dürften, und damit auch Politik beeinflussen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Öffentliches Bauen und Geschichtsraub&lt;/b&gt;  (Deutschlandradio Berlin)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Text: Reinhard Knodt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wer sich die Mühe macht, die Argumente um das öffentliche Bauen in Deutschland und vor allem in Berlin zu durchleuchten, entdeckt unter der Oberfläche der Tagesstreitigkeiten, ja selbst noch im Neuentwurf der Gebührenordnung des deutschen Architektenbundes, den Gegensatz zweier politischer Grundrechte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das eine könnte man als "Recht auf Erbe" bezeichnen, jenes Erbe, ohne das gültiges, sinnerfülltes politisches Leben nicht denkbar ist. Es betrifft den Erhalt von historischen Stätten, die Pflege historischer Stadträume und den Schutz architektonischer Leistungen der Vergangenheit einer diesbezüglich wahrhaft schwer gebeutelten Nation. Das andere ist ein Freiheitsrecht, das Recht auf Entfaltung und mithin Gestaltung des Politischen im öffentlichen Raum für die Zukunft.Architektur und der zeitgenössische Baudiskurs stehen zwischen diesen beiden Polen und man kann schlecht sagen, welcher prinzipiell wichtiger ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Umso erstaunlicher sind die Einseitigkeiten. Da liest man in einem Leitartikel des Berliner Tagesspiegel, es scheine, dass die Berliner "im Herzen ihrer Stadt ... vor allem Vergangenheit wollen: Kandelaber statt Peitschenmasten, Stuck statt Design" und lieber "barocke Reminiszenz" statt "Townhouses aus Glas, Farbe und Stahl". Es schwingt unüberhörbar Ironie mit, so als wäre ausgemacht, wo das Wünschenswerte liegt. Ist es das aber? Ist das Recht auf kulturellen Erhalt und Rekonstruktion des Zerstörten wirklich das kleinere Recht gegenüber dem auf modernes Design und stuckbefreite Fassaden? Wohl kaum! Wer ehrlich ist, muss sogar zugeben, dass das Recht auf Erinnerung, sinnliche Erfahrbarkeit der historischen Wurzeln und Geschichte eines Landes an ganz bestimmten Orten gewiss höher steht als alles andere und daher auch mit einem höheren Recht eingefordert wird.Das Argument, die Forderung nach Erhalt und Rekonstruktion des Gewesenen deute auf eine Bevölkerung als Ansammlung Unverständiger, die - angeführt von retro-verliebten Bildungsbürgern - am Überkommenen festhielten, ist ausgesprochen oberflächlich, wenn nicht gar demokratiefeindlich. Vor allem missdeutet es die öffentliche Geduld, mit der man hippe Avantgardisten an Kulturdenkmälern doch immer wieder herumexperimentieren lässt, als Lernfähigkeit oder gar nachträgliche Zustimmung der Bevölkerung, was ganz und gar nicht zutreffen muss. "Das Prinzip der Politik ist Partizipation", sagt der Humboldt-Philosoph Volker Gerhardt. Wenn die Masse ihr Recht auf den Erhalt ihres kulturellen Erbes immer wieder als das bloße Wünschen Unverständiger konterkariert sieht, braucht man sich über den grassierenden Mangel an Partizipation eigentlich nicht wundern und die Architektur entwickelt sich auf diese Weise zu einem Verfahren des Geschichtsraubes, was auch nicht im Interesse der Architekten liegt!Einer der oft gescholtenen Bildungsbürger hat nun öffentlich Stellung gegen den geplanten kompletten Umbau der Berliner Staatsoper genommen. "Verschont die Lindenoper!", forderte Ex-Festspielchef Ulrich Eckardt und mahnte "vernunftgemäßes Handeln" und "Rücksicht auf historisches Erbe" an. Zum Glück!, muss man sagen. Die Oper ist zwar kein echter Knobelsdorff, sondern ein rekonstruierter. Doch - und das ist das schlagende Argument Eckardts: "Sie ist attraktiv, weil sie noch so aussieht, wie wir sie nach der Vereinigung der Doppelstadt als Vermächtnis übernommen haben." Mit anderen Worten: Sie hilft, gerade weil sie schon älter ist, das untergründige, feine Netz der kulturellen Erfahrung anzureichern, das ein Volk braucht, möchte es nicht ständig heimatlos zwischen Schildern umherirren, auf denen alle paar Jahre "Frisch gestrichen" steht.Berlin ist schon seit dem 19. Jahrhundert immer wieder der Un-Ort des hektischen Wechsels, des Neubaus und des Ausradierens irgendeiner vorgeblich peinlichen Vergangenheit gewesen. Das In-Ruhe-Lassen seiner besseren Leistungen und die Rekonstruktion jener Zentren, aus denen die politische Kultur hierzulande lebt, wäre eine neue Tugend, die aber schleunigst zu lernen ist, weil sie nämlich zwei Vorteile hätte: die Beförderung von Partizipation einerseits und die Verhinderung von Radikalität nach dem Motto, wir machen alles neu. Man kann nicht alles neu machen im politischen Leben, außer man begeht Verbrechen, größere oder kleinere - das ist die Lehre, die die Architektur enthält.Im eben verschickten Entwurf zur neuen Gebührenordnung des Bundes deutscher Architekten wurden nun übrigens auch die Honorarerhöhung und "Zuschläge für Erweiterungen, Umbauten und Umnutzungen" bereits bestehender Gebäude vorgesehen. Architekten, so scheint es, werden in Zukunft offenbar keine Totalneubauten in altes Kulturgut pflanzen müssen, nur um auf ihre Rechnung zu kommen. An solch schnöden Dingen hängen also oft die hehren Argumente, und wir dürfen für die Zukunft hoffen. Die Front gegen das totale Rekonstruktionsverbot der zeitgenössischen Architektur beginnt zu wanken. Man stellt zumindest schon mal die Gebührenordnung um.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="FONT-FAMILY: verdana" href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/806986/"&gt;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/806986/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-7605520047092666222?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/7605520047092666222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/7605520047092666222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2008/11/httpwww.html' title='Stuttgart 21'/><author><name>SCHNACKENHOF</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07861561545718099592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://2.bp.blogspot.com/_fwFv3QtL5fA/Suc7-Lg8_XI/AAAAAAAAABo/1AgLQSi7lIA/S220/knodtportraitgro%C3%9F08.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-562985575174197229</id><published>2008-11-16T09:45:00.000-08:00</published><updated>2010-11-13T06:42:28.533-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seminare'/><title type='text'>Seminarankündigung UDK WS 2010/11</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: 130%;"&gt;Philosophie des kolonialen Denkens&lt;/span&gt; UDK Berlin WS 2010 /11 Für Hörer aller Richtungen.&lt;br /&gt;Das „koloniale“ Denken ist kein bloß historisches Problem, sondern ein Denk-Stil, der zu allen Zeiten Einfluß auf Politik, Kunst und Wissenschaft hatte. Kolonisieren heißt Besiedeln. Von den Kolonien des alten Athen bis zu den Kolonien der europäischen Staaten in Afrika und Asien, aber auch weit in den heutigen Neokolonialismus der Globalisierung reicht dieses Denken, das den zu erobernden oder zu besiedelnden Raum in erster Linie daraufhin abschätzt, wie er den eigenen Handlungs-Wünschen angepaßt werden kann. Auch Künstler denken in gewissem Sinne „kolonial“, wenn sie den öffentlichen Raum einer Kultur mit ihren Projektionen und Konzepten zu besiedeln suchen. Das Gegenprinzip wäre das verstehende Denken, ein Habitus, dem es weniger auf Eroberung und Nutzbarmachung des Fremden, als vielmehr auf dessen Erkennen und Durchdringung ankommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heutige Befassungen mit dem kolonialen Denken sind meist soziologischer oder historischer Art. Die philosophische Beschäftigung mit dem Kolonialen, die spätestens mit Friedrich Nietzsche beginnt, muß sich einer Vorabbewertung dieses Denkstils enthalten und sowohl historische wie auch alltägliche Phänomene neu untersuchen.&lt;br /&gt;*****************************&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Seminarplan und Referat -Themen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Themen werden nach Rücksprache verteilt. Themen, für die keine Sitzungszeit vereinbart werden kann, können als Hausarbeit abgegeben werden. Nach der Korrektur der Hausarbeit ist zur Scheinvergabe ein prüfendes Nachgespräch nötig. Referatnacharbeitungen (ca 10 Seiten) sollten zeitnah abgegeben werden (1 Woche)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Robinson Crusoe oder: Freitag wird „erworben“. 28. Okt.&lt;br /&gt;Dazu: Sklaverei im alten Rom (Referentin: Finja Kruse) (4. Nov)&lt;br /&gt;Dazu: Thomas v. Aquin / Leibnitz (der Begriff der Vorsehung)&lt;br /&gt;2. Raumdenken: Carl Schmidts „Land und Meer“ / (Referentin gibt als Hausarbeit ab)&lt;br /&gt;Dazu: Ausblicke auf: Karl Schlögel, Martin Heidegger, F. Fukuyama, P.Sloterdijk . (18. Nov)&lt;br /&gt;3. Die Indifferenz des Raumes: Aguirre oder der Zorn Gottes&lt;br /&gt;4. Nietzsche I. Arbeit ist Sklaverei /Genius /Der Wille zur Macht (Datum offen)&lt;br /&gt;5. Der Banyanbaum: Asien-Experimente (Besuch eines Künstlers) (25. Nov) Alfred Banze&lt;br /&gt;6. Nietzsche II Die Genealogie der Moral 1 Teil (2. Dez.) (Julia Kühn)&lt;br /&gt;7. Der Fall Peters : Machtausübung und Moral (offen)&lt;br /&gt;8. Weiße Blicke, schwarze Körper (Afrikaner im Spiegel westlicher Alltagskultur)&lt;br /&gt;Buchvorstellung mit dazu vorbereiteter Diashow (Frau Kill)&lt;br /&gt;9.Gaugin und die Körper der Südsee. Hannah Molter&lt;br /&gt;10.: Kunst und Kolonialismus am Beispiel von Mona Hatoum. Nadja Kabalau&lt;br /&gt;11. Lord Curzons Indien, englische Gartenkunst und das Taj Mahal (auch englisch)&lt;br /&gt;12. Nietzsche III Genealogie der Moral 2. Teil (vergeben?)&lt;br /&gt;13. Emanzipationsbewegungen 1 – Tagore. Heim und Welt /Religion of an Artist (offen)&lt;br /&gt;14. Emanzipationsbewegungen 2 - M. Gandhi und der indische „Nationalismus“ (offen)&lt;br /&gt;15. Kolonisierung der Lebenswelt: Von Habermas zu Kellogs. (offen)&lt;br /&gt;16. Filmpräsentation: Globalisierung als Neokolonialismus oder „Let´s make Money“ (kein Referat)&lt;br /&gt;zusätzlich:&lt;br /&gt;Zusatzthemen: Der Traum des Kolonialen - Waldemar Bonsels Indienfahrt / Rudyard Kipling:&amp;nbsp;White Mans Burden. (Text auf deutsch und englisch verfügbar).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Literaturliste ist in Überarbeitung / Ein Apparat ist eingerichtet im 4 Stock der TU-Bibliothek (Volkswagenbibliothek)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;VORSCHAU&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Freies Seminar&lt;/strong&gt; : &lt;span style="color: black; font-size: 130%;"&gt;&lt;strong&gt;Philosophie für Kreative&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ort: Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Termine im Mai und im September 2011!&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Themen: &lt;br /&gt;Ein neuer Weg zum alten Paradies (alte Paradiesvorstellungen und Wege zum Glück vom Altertum bis heute)&lt;br /&gt;Kreativität und Genius (die antike Genius-Theorie und ihre Wandlungen zum künstlerischen Selbstverständnis)&lt;br /&gt;Arbeit und Schönheit (Utopien der Moderne, J. Ruskin und William Morris)&lt;br /&gt;Handwerk des Lebens (zum Begriff von Handwerk und Meisterschaft des Lebens)&lt;br /&gt;mit weiteren Themen, Lektüren und einem Konzert.&lt;br /&gt;Aufenthalt auf Wiepersdorf einschl aller Kosten zwischen 710.- und 1006.-&lt;br /&gt;unter &lt;a href="http://www.schloss-wiepersdorf.de/"&gt;http://www.schloss-wiepersdorf.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;Wieder aktuell 2011!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;Philosophischer Vorfrühling: „Vom gelingenden Leben“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;Denkwoche auf MARIPOSA / Teneriffa (&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;a href="http://www.mariposa-projekt.de/"&gt;http://www.mariposa-projekt.de/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;mit Eva Koethen und anderen Referenten (&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;a href="http://www.reinhard-knodt.de/"&gt;http://www.reinhard-knodt.de/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;1. bis 8. März 2009&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt; (neuer Termin für 2011)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SNLY6D4ZOQI/AAAAAAAABfU/hAMnpK1gyLo/s1600-h/mariposa_wenger01.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247495007825901826" src="http://2.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SNLY6D4ZOQI/AAAAAAAABfU/hAMnpK1gyLo/s400/mariposa_wenger01.JPG" style="cursor: pointer; display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;Die philosophischen Workshops auf MARIPOSA hat im März 2008 mit einer „Denkwoche“ unter Leitung des ehemaligen Staatskulturministers Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin begonnen. Reinhard Knodt setzt nun diese Reihe fort. Seine Themen sind u.a.:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul style="font-family: verdana;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;„Das Prinzip Garten“ als Modell des ersehnten Lebens&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;„Utopie der Arbeit“ (zum Arbeitsbegriff in der Kunst)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;„Atmosphäre, Festlichkeit und Baukunst“&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;„Eine Philosophie des Gehens“&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Preis:&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;1.000,- € pro Teilnehmer – ohne Flugkosten und Flughafentransfer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;Leistungen:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt; 7 Übernachtungen (Unterbringung im DZ - Zuschlag EZ pro Woche: 150 €), Vollpension, Pausengetränke, Seminar, Vorträge.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;Exkursionsmöglichkeiten (nicht im Preis enthalten): Nationalpark Teïde, Santa Cruz de Tenerife&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;Teilnehmerzahl:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt; max. 12 Personen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%; font-weight: bold;"&gt;Anmeldung erforderlich bis:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt; 30. Januar 2009&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Seminarfinfo:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.schels-pr.de/material/mariposa_programm_seminar_knodt_maerz_2009.pdf"&gt;www.schels-pr.de/material/mariposa_programm_seminar_knodt_maerz_2009.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Buchung:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.schels-pr.de/material/mariposa_buchung_seminar_knodt_maerz_2009.pdf"&gt;www.schels-pr.de/material/mariposa_buchung_seminar_knodt_maerz_2009.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;Bitte fordern Sie beim Kulturbüro Schels das detaillierte Seminarprogramm an.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;Kulturbüro Schels, Nürnberg&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;Tel.: 0911 / 13251-33&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;Fax: 0911 / 13251-32&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="mailto:m.schels@kulturbuero-schels.de"&gt;m.schels@kulturbuero-schels.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kulturbuero-schels.de/"&gt;http://www.kulturbuero-schels.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;MARIPOSA ist ein von rund 70 international bekannten Künstlern gestalteter Utopie-Ort auf Teneriffa, der vom Stuttgarter Galeristen Hans Jürgen Müller und seiner Frau Helga Müller betrieben wird. Es treffen sich dort seit Jahren exklusiv Politiker, Künstler und Industrielle.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: lucida grande; font-size: 85%;"&gt;Siehe dazu: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_M%C3%BCller"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_M%C3%BCller&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 85%;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SNLY6CzfR3I/AAAAAAAABfc/xuZo8hpPJsU/s1600-h/sternenhaus.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247495007536891762" src="http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SNLY6CzfR3I/AAAAAAAABfc/xuZo8hpPJsU/s400/sternenhaus.JPG" style="cursor: pointer; display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-562985575174197229?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/562985575174197229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/562985575174197229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2008/12/seminarankndigung.html' title='Seminarankündigung UDK WS 2010/11'/><author><name>Kulturbüro Schels</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SpeTa7PrfpI/AAAAAAAACrY/zEV_IpytCzo/s1600-R/schels.jpg%3Fwidth%3D183%26height%3D183%26crop%3D1%253A1'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SNLY6D4ZOQI/AAAAAAAABfU/hAMnpK1gyLo/s72-c/mariposa_wenger01.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-6853213593402195567</id><published>2008-10-29T15:41:00.000-07:00</published><updated>2009-11-14T10:40:49.610-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Öffentliche Statements'/><title type='text'>Die Kunst und das Netz</title><content type='html'>&lt;span style="FONT-STYLE: italic;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Für PEGASUS, Okt. 08&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich möchte zu Anfang auf das Medium der Sprache und das Handwerkszeug des Schriftsteller hinweisen. Dies deswegen, weil man es schon fast vergessen hat. Es sind 26 Buchstaben, ein Bleistift und ein Blatt Papier. Was wir, die Schreibenden, mit diesen 26 Buchstaben fertiggebracht haben, ist, meine ich, ein bewundernswertes Verhältnis von Aufwand zu Effekt, auf das ich später wieder zurückkommen werde. Aber zunächst ein Zitat&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;„Seit Anfang 2004 reist der Berliner Medienkünstler Alfred Banze durch den Verbreitungsraum des Banyan-Baumes und macht Performances, Präsentationen und Workshops in Kulturzentren, Hochschulen, Galerien, Festivals und "offroad" in Ateliers, Wohnungen und Cafes. Dabei suchte er Kontakt zu Künstlern der Region und bat sie, Arbeiten zu den Wachstums-Prinzipien dieses Baumes zu entwickeln (Banyanbaum: horizontal und vertikal durch Wurzeln und Luftwurzeln, der größte Baum der Welt er, bzw. sein Geflecht misst gelegentlich bis zu 300 m im Durchmesser). Die Höhe entspricht in etwa der eines dreistöckigen Hauses.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Einladung von Alfred Banze sind 70 Künstler aus 25 Ländern gefolgt und haben ihre Beiträge mit auf den Weg gegeben (darunter z.B. Sakarin Krue On (Documenta 12) und Amrit Chusuwan (Biennale Venedig). Fünfzehn stammen aus aus Deutschland, der Rest aus rund zwanzig anderen Ländern). Auf der Grundlage der Beiträge wurden in Workshops mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Laien künstlerische „Remixe“ entwickelt, aus Malereien von den Cook-Islands entstanden beispielsweise Videos in Süd-China, aus Lichtinstallationen aus Thailand wurden Fotos in Ghana, etc. Auch eine Überschreitung der einzelnen Kunstgattungen war möglich, neben bildender Kunst wurde auch mit Theater, Tanz und Musik und neuen Medien gearbeitet. Alfred Banze agierte dabei als interkultureller Mediator, zwischen den Intentionen der beteiligten Künstler und den Belangen vor Ort.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Während einige der Kunstwerke während dieser Dialogprozesse förmlich in das Projekt hineinwuchsen, wurden andere unrelevant, eine Form der Selbstjurierung, vergleichbar den Wachstumsprinzipien des Banyan-Baumes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Alfred Banze baute aus den einzelnen Beiträgen eine verbindende Ausstellungs-Installation. Die Berliner Künstlerin Christine Falk begleitete das Ausstellungsprojekt künstlerisch und organisatorisch. Die Ausstellung zeigt Videos, Malereien, Objekte, interaktive und konzeptionelle Arbeiten der beteiligten Künstler, aber auch die von Kindern, Jugendlichen und Studenten entwickelten Remixe. Die Architektur der Ausstellung ist ebenfalls den Wachstumsprinzipien des Banyanbaumes entlehnt. Mithilfe moderner Kleinstelektronik ist die Ausstellung portabel und kann im Flugzeug transportiert werden, sie wird ausgestattet mit Video-LCD-Playern. Videoprojektoren, Laptops, Roll- und Faltbildern und Texttafeln. Außerdem wird ein Begleitprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Workshops, Performances und Screenings angeboten. Die Website berichtet über die aktuellen Events. Es erscheint ein Katalog mit einer beigelegten DVD.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Was in diesem Zitat – es ist eine Projektbeschreibung aus einem Katalog - beschrieben wird, ist die meiner Ansicht nach im Moment fortgeschrittendste Art mit Hilfe des Vernetzungsprinzips „Kunst“ zu bewerkstelligen, also nicht nur zu werben, sondern künstlerisch zu arbeiten, Menschen einzubeziehen und sie quer über den Globus miteinander in ästhetische Beziehung zu bringen. Alfred Banze selber lernte ich kennen, als bei mir ein Bekannter mit einem Film auftauchte und mir vorführte, wie ein Künstler namens Banze in einem Teich in Indien im lehmigem Wasser badend mein Buch rezitierte (bzw. sich vorlesend abfilmen ließ). Es war ein Film, den er überall in deutschen Galerien zeigte. So wird man bekannt, dachte ich und wollte ihn kennen lernen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Banyan- Experiment ist mir deswegen so wichtig, weil es eine völlige Integration vom Bild des Netzwerks – sowohl einer Pflanze wie auch der Technik und künstlerischem Bestreben ist. Anders ausgedrückt: Alfred Banze verfährt nach einem Prinzip des Banyan, nach einem Prinzip, in dem nicht auf der einen Seite die Kunst (also die traditionellen künstlerischen Sparten wie Literatur, Theater, Film, Bildhauerei, Tanz usf.) und auf der anderen Seite die technische Möglichkeit der Vernetzung in den Medien steht, sondern nach einem Prinzip, in dem beides eines ist. In dem Kunst und Netz integriert ist, in dem das Netz selber anfängt zu pulsieren und man - nach dem Muster des Banyan Baumes - entweder ein Teil dieses Prozesses wird - oder draußen bleibt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich will ein anderes Modell zeigen, um klarzumachen, um welchen Kontrast es mir geht. Hier in Nürnberg gibt es zur Zeit ein wachsendes neues Projekt, das sich Zentrifuge nennt. Die Zentrifuge ist ein Versuch der medialen und werbetechnischen Vernetzung von schon existierender Kunst und Künstlern. - Die Grundlage der Idee ist nicht der Künstler, der mit Hilfe der Medien eine neue Art der Vernetzung kreiert, sondern ein Mediengestalter, der begonnen hat, in einer frappierenden Masse und Kombination Künstler und Kunstwerke zu integrieren. Grundlage ist die ehemalige Halle eines Werksgeländes, die für die künstlerischen Zwecke umgebaut wurde. In dieser Halle, die in Zukunft eine ganze Anzahl von Büros, Aufführungsorte und gleichsam wechselnde künstlerische Messestände enthält, wird hier mit hohem Aufwand an Public Relation, Microelektronik und Film- bzw. Computereinsatz etwas entstehen, das uns in seinen Details bisher auch schon bekannt ist – die Nürnberger Szene – nicht nur sie, sondern vielleicht auch eine Reihe neuer Künstler, die sich anschließen. Die Integration erfolgt hier nicht auf der Ebene der Kunst sondern auf der der symbolischen Technik – genauer der Medientechnik. In der Zentrifuge finden sich die Namen wieder, die wir schon kennen – Schriftsteller, Maler, Bildhauer, Theatermacher, Performancekünstler, Fotografen…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;(...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der vollständige Text kann angefordert werden bei Reinhard Knodt: &lt;/span&gt;&lt;a style="FONT-FAMILY: verdana" href="mailto:RKnodt@aol.com"&gt;RKnodt@aol.com&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-6853213593402195567?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/6853213593402195567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/6853213593402195567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2008/10/die-kunst-und-das-netz.html' title='Die Kunst und das Netz'/><author><name>Kulturbüro Schels</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SpeTa7PrfpI/AAAAAAAACrY/zEV_IpytCzo/s1600-R/schels.jpg%3Fwidth%3D183%26height%3D183%26crop%3D1%253A1'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-8776376941141447731</id><published>2008-06-30T01:31:00.000-07:00</published><updated>2009-11-14T10:14:59.394-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filmempfehlung für freie Seminare'/><title type='text'>Der Geist des Geldes - ein Muß!</title><content type='html'>Geld macht sexy. Geld bedeutet Macht. Doch der UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler warnt: "Unsere Demokratie ist tödlich bedroht.!" 3.000 Jahre nach seiner Erfindung zeigt das Geld sein wahres Gesicht: Unvorstellbare Geldmengen in den Händen einiger weniger bestimmen unser aller Leben. Es ist höchste Zeit, diese Entwicklung zu stoppen! Internationale Experten erklären Hintergründe, um den Blick auf unser Zahlungsmittel zu schärfen und Lösungen für die Zukunft aufzuzeigen. Ein Muß für Seminarteilnehmer der freien Seminare!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed style="WIDTH: 400px; HEIGHT: 326px" id="VideoPlayback" type="application/x-shockwave-flash" src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=" hl="de&amp;amp;fs=" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&lt;a href="http://www.geistdesgeldes.com/"&gt; www.geistdesgeldes.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reinhard Knodt empfiehlt diesen Film im Zusammenhang mit seinen Seminaren&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-8776376941141447731?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/8776376941141447731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/8776376941141447731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2009/01/der-geist-des-geldes.html' title='Der Geist des Geldes - ein Muß!'/><author><name>Kulturbüro Schels</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SpeTa7PrfpI/AAAAAAAACrY/zEV_IpytCzo/s1600-R/schels.jpg%3Fwidth%3D183%26height%3D183%26crop%3D1%253A1'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-2237829191834176542</id><published>2008-04-15T05:29:00.000-07:00</published><updated>2009-12-03T03:55:01.258-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neue Bücher'/><title type='text'>NEU : Brief an den Turmschreiber</title><content type='html'>&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Reinhard Knodts Buch "Brief an den Turmschreiber" ist das erste einer längeren Reihe von geplanten Stadtschreiberbüchern der Stadt Abenberg in Mittelfranken. Der zweite Turmschreiber war Gerd Scherm, der nächste wird voraussichtlich Bernhard Lassahn sein, im Gespräch ist auch die Berliner Suhrkamp-Autorin Esther Dischereit, die ihr Verlag als "die bedeutendste jüdische Autorin der Nach-Schoa Generation" bezeichnet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" style="FONT-FAMILY: verdana" href="http://2.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/R9_j9zNVjsI/AAAAAAAABB4/MCIgC3OkL0E/s1600-h/knodt_titel_turmschreiber.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; DISPLAY: block; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179108747357032130" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/R9_j9zNVjsI/AAAAAAAABB4/MCIgC3OkL0E/s320/knodt_titel_turmschreiber.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Reinhard Knodt, seit 2007 Literaturpreisträger der Bayerischen Akademie der schönen Künste, spannt im "Brief an den Turmschreiber" den Bogen von der keltischen Besiedelung Frankens über die heilige Walburga bis zur humorig-bitteren Kritik an fränkischen Bausünden, schwadroniert aber auch über die profanen Aufgaben eines Stadtschreibers, der sich regelmäßig in der Gegend zwischen Dinkelsbühl, Gunzenhausen und Wolframs-Eschenbach verfährt und verläuft. Zwischen Tabakanbau, dem Besuch eines ländlichen Golfplatzes und nächtlichen Streifzügen zur Burg Spielberg wuchert ein in sich verschlungener Kosmos, in dem sich Alltäglichstes und Wichtiges, Heiliges und Unheimliches vermischen - im wahrsten Sinne des Wortes eben "Mitteilungen über Abenberg, Gott und die Welt", wie es im Untertitel des Buches heißt. Ein unkonventionelles und anmutiges Frankenportrait, das zwischen philosophischem Vademecum und ironischem Geschichtenerzählen pendelt. Das Buch wird am 29. April 08 im Stilla-Saal der Burg Abenberg der Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Idee, in Abenberg eine Turmschreiberschaft einzurichten, stammt vom ehemaligen Kulturamtsleiter Reinhard Wechsler des Landkreises Roth. Mittlerweile ist auf der berühmten Burg Abenberg, die auch durch Wolfram v. Eschenbachs Parzival bekannt wurde, der Schottenturm für die Belange eines Turmschreibers ausgebaut. Das Projekt gedeiht also und wird nach den Vorstellungen des Bürgermeisters nun in regelmäßiger Folge bekannte bundesdeutsche Literaten nach Abenberg führen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Weitere Lesungen mit Reinhard Knodt bis Juni 2009 in Planung.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Veranstaltungsanfragen richten Sie bitte an Michael Schels:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kulturbüro Schels&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;im Atelier- und Galeriehaus Defet&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Michael Schels&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Gustav-Adolf-Str. 33 / Leopoldstraße 71&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;90439 Nürnberg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;E-Mail: m.schels@agenturhof.de&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mobil: 01522 - 9870235&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="FONT-FAMILY: verdana" href="http://www.reinhard-knodt.de/knodt_veranstaltungshinweis_turmschreiberbuch_0803.pdf"&gt;---&gt; Info für Veranstalter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a style="FONT-FAMILY: verdana" href="http://www.reinhard-knodt.de/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-2237829191834176542?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/2237829191834176542'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/2237829191834176542'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2008/04/brief-den-turmschreiber.html' title='NEU : Brief an den Turmschreiber'/><author><name>Kulturbüro Schels</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SpeTa7PrfpI/AAAAAAAACrY/zEV_IpytCzo/s1600-R/schels.jpg%3Fwidth%3D183%26height%3D183%26crop%3D1%253A1'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/R9_j9zNVjsI/AAAAAAAABB4/MCIgC3OkL0E/s72-c/knodt_titel_turmschreiber.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-2022362577337844115</id><published>2008-01-01T05:40:00.000-08:00</published><updated>2009-11-11T16:30:25.207-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Preisrede Hans Christoph Buch für Knodt'/><title type='text'>LAUDATIO zum Friedrich-Baur-Preis 2007</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;von Hans Christoph Buch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;EIN PHILOSOPHISCHER KOPF&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reinhard Knodt ist ein philosophischer Kopf, will sagen: Einer, der sich nicht nur Gedanken macht, sondern diese auch auszudrücken versteht – zwei Eigenschaften, die nur selten zueinander finden. Wir alle kennen und leiden unter Autoren, die vielleicht wirklich etwas zu sagen haben, dies aber nicht artikulieren können, und anderen, die mit wohlgesetzten Worten wenig oder gar nichts zum Ausdruck bringen. Letztere waren und sind die Mehrheit im Kulturbetrieb - ich selbst bin ein lebendes Beispiel dafür. Anders Reinhard Knodt, der keinen Anspruch darauf erhebt, ein Philosoph zu sein, trotzdem aber philosophisch, das heißt: methodisch stringent argumentiert, obwohl oder weil ihm systematische Gedankengebäude ein Gräuel sind. Ein Beispiel dafür ist sein erstes Buch „Das Haus“, das von einer Erbschaft handelt, die, wie gewisse Denksysteme, jeden ruiniert, der in das Labyrinth eintaucht: Ein Horror-Roman, der unter dem Titel: „Freitag der 13. oder Reinhard allein zu Haus“ längst hätte verfilmt werden müssen – doch dafür ist es nie zu spät.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir Reinhard Knodt heute mit einem Literaturpreis ehren, statt ihm philosophischen Lorbeer zu winden, liegt daran, dass sein Denkansatz stets ein künstlerischer war, weil er sich, lieber als an den großen Menschheitsfragen, an Alltagsbeobachtungen abarbeitet. Es genügt, seine im Reclam Verlag erschienenen „Ästhetischen Korrespondenzen“ zu lesen, wo Knodt postmoderne Einkaufszentren, genannt „Malls“, die aussehen wie ein auf der grünen Wiese gelandetes Raumschiff Enterprise, einer scharfsinnigen Analyse unterzieht und, ohne in billige Globalisierungskritik zu verfallen, zu verblüffenden Einsichten gelangt an der Schnittstelle von Architektur und Ökonomie, Warenästhetik und Konsum. Oder, um ein aktuelles Beispiel zu zitieren, seine Anmerkungen zu Berlins jüngster Bausünde, dem Umbau der Museumsinsel: „Man sollte überhaupt mal prinzipiell fragen, ob man Stararchitekten für Hunderte von Millionen Euro an altes Kulturgut lassen sollte. Wäre es nicht besser, gute Ingenieure und, sagen wir, Steinmetze aus Tschechien zu bestellen, die das Ganze nach alten Plänen reparieren, während sich Chipperfield anderswo ein Denkmal setzt? Man würde dadurch zum einen Geld sparen, zum andern ein Stück Vergangenheit zurückerhalten, und mit diesem die politisch wichtige Fähigkeit zur Reflexion von Zeit. Und schließlich würde man vielleicht einen hervorragenden Chipperfield-Bau an anderer Stelle bekommen.“&lt;br /&gt;Architekturkritik ist ein Aspekt seines Werks, denn Reinhard Knodt hatte immer schon alte Häuser im Visier, die er wie Theaterbühnen bespielt – man denke nur an den Schnackenhof in Röthenbach an der Pegnitz, eine verfallene Villa, die er zum informellen Kulturzentrum und literarischen Salon umfunktioniert hat: Unvergesslich für alle, die mit von der Partie waren, sind die von Knodt inszenierten Sommerfeste am Flussufer, wo er die Tradition der Pegnitz-Schäfer wiederbelebte. Neben den Spielbeinen Literatur und Philosophie hat Reinhard Knodt sich schon früh ein drittes Standbein zugelegt, wie es logisch falsch so schön heißt: Er ist ein begnadeter Festredner – eloquenter als der, der auf zwei Beinen vor Ihnen steht – und ein gefragter Manager und Organisator von Kulturevents, wie man auf neuhochdeutsch sagt. Knodt hat die Nürnberger Literaturtage von einer Provinzposse zu einem richtungweisenden Schriftstellertreffen gemacht, das neue Maßstäbe setzt – im kritischen Dialog mit dem Islam ebenso wie in Gesprächen mit israelischen Autoren, die er sensibel und kenntnisreich leitete. Wer ihn reden gehört hat, weiß, dass seine einführenden Worte zu Lesungen, Ausstellungen oder Konzerten keine Höflichkeitsfloskeln sind und kein inhaltsloses Blabla, weil die von Knodt handverlesenen Autoren und Kritiker, die er nach Franken einlädt, mehr sind als Futter für die Medien oder Manövriermasse für Moderatoren, die mit ihrer Hilfe sich selbst ins rechte Licht rücken. Reinhard Knodt verkehrt auf gleicher Augenhöhe mit Schriftstellern und Intellektuellen, weil er einer von ihnen ist, und in diesem Sinne beglückwünsche ich nicht nur den Preisträger, sondern auch die Bayerische Akademie der Künste zu ihrer Wahl.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-2022362577337844115?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/2022362577337844115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/2022362577337844115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2008/01/laudatio-zum-friedrich-baur-preis-2007.html' title='LAUDATIO zum Friedrich-Baur-Preis 2007'/><author><name>Kulturbüro Schels</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SpeTa7PrfpI/AAAAAAAACrY/zEV_IpytCzo/s1600-R/schels.jpg%3Fwidth%3D183%26height%3D183%26crop%3D1%253A1'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-620747764332443705</id><published>2007-12-01T01:47:00.001-08:00</published><updated>2008-12-05T10:05:07.168-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seminare'/><title type='text'>Seminarankündigung für UDK Berlin:</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b style="font-family: verdana;" face="lucida grande"&gt;DER SCHÖNE RAUM&lt;br /&gt;     Vorträge, Lektüren und Spziergänge zu – Landschaftsästhetik, Raumkunst, Gartenbau, Erlebnisarchitektur und Atmosphäre.&lt;br /&gt;    &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-family:Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;   &lt;/span&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dienstag 16 – 18  Raum 150&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;FKÜ   1. Stunde 17. April // letzte Stunde 21. Juli&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Scheinerwerb  (nach Absprache) / möglich für  bisherige Studienordnung wie auch für  Bachelor- u. Masters-Studiengänge.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Erläuterung:&lt;br /&gt;     &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bildende Künstler, Architekten, Landschaftsplaner, wie auch Bühnendarsteller oder Musiker kommen nicht darum herum, sich Gedanken über den Raum zu machen, in dem sie agieren, bzw. den sie durch ihr Agieren erst aufbauen. Auf diese Thematik hat z.B. Heidegger in seiner Galerierede für Chillida „Die Kunst und der Raum“. hingewiesen&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kunst und Raum stehen dabei in vielerlei Hinsicht in direkter Beziehung, die es aufzuschlüsseln gilt – Wir beginnen mit einer berühmten Reflexion Petrarcas, der die Wahrnehmung von „Landschaft“ als eines ihm zusagenden schönen Raumes mit belebender Wirkung zum ersten Mal beschreibt. Wir beschäftigen uns mit Joachim Ritters berühmtem Aufsatz „Landschaft“ und wir gehen überblicksweise durch die Geschichte des Parks von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Anlagen.&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wichtig werden dann aber auch die Gebilde des technischen Raumes, also Architektur und Stadtlandschaft behandeln, öffentliche Plätze und Verkehrsräume, die ins Unüberschaubare wuchern, so dass die moderne City-Mall wieder als Verkleinerung und Zentrierung der Stadtlandschaft interpretiert werden kann.&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein wichtiger Bestandteil des Seminars sind schließlich Fragen zur Atmosphäre, also dem Phänomen, dass jeder Raum Stimmungen auslöst und daher meist so beschrieben wird als „hätte“ er eine Atmosphäre. Was aber ist Atmosphäre? Wodurch wird sie beeinflusst? Sind Phänomene der „Festlichkeit“ oder der „Tristesse“ einer Umgebung an einzelnen Phänomenen zu lokalisieren? Was ist „Dekoration“? Inwiefern beeinflussen sich Stimmung und Atmosphäre? Leben wir am Ende gar nicht mehr hier oder dort, sondern „im Reich der Zeichen“? Ist unser Lebensgefühl bereits auf mediale Prozesse angewiesen? Kann man das Glück gewissermaßen räumlich „einrichten“ oder ist der Raum selber am Ende nur noch ein Geschehen, für das die Architektur immer ungegenständlichere Bühnen und Ambienteformen errichtet?&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Insofern als das „Schöne“ eine mittlerweile sehr problematisch gewordene Kategorie ist, ist auch der Seminartitel provokativ. Denn vielleicht geht es gar nicht mehr um den „schönen“ Raum“ von dem wir uns in manchen Fällen verabschieden müssen. Andererseits könnten wir den „schönen Raum“ vielleicht auch wieder finden oder einrichten! Es lassen sich verschiedene Ansätze finden, die eine Besinnung auf das atmosphärische Moment des Raumes propagieren. Es lassen sich ästhetische Wahrnehmungsweisen beschreiben, die den gebauten Raum unserer Städte einer harschen Kritik unterziehen. Es gibt aber auch Reflexionen zu Bewegungsweisen, etwa dem Gehen, dem Fahren und dem Flanieren, die den Raum ganz unterschiedlich erleben lassen, bzw ganz unterschiedliche Räume erschließen. Schließlich gibt es Reflexionen, die davon ausgehen, dass „Raum“ womöglich gar kein strukturelles Gebilde, sondern eine Art des Geschehens ist, so dass sich feste Strukturen auflösen und dem ästhetischen neu überantwortet werden. Insofern ist heute jeder „Künstler“ mit seinem speziellen Beitrag am atmosphärischen Raum der Gegenwart beteiligt ob dieser nun ein überstrukturiertes Gewirr ist, wie nicht Wenige behaupten, oder aber ein dauerndes Fest.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sollte sich die Gelegenheit ergeben, werden wir gelegentlich nicht nur reflektierend, sondern auch praktisch als Flaneure oder Spaziergänger Umgebungen testen und besprechen.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Scheinerwerb&lt;/b&gt; durch Referate, Hausarbeiten oder Vorbereitung von Spaziergängen nach Absprache.&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Lektüre&lt;/b&gt;: R. Knodt Ästhetische Korrespondenzen, Reclam dort die Aufsätze „Atmosphären“ oder „Das Prinzip Mall“ (erh. bei Kiepert gegenüber UDK)&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;     Siehe zu &lt;b&gt;aktuellen Informationen&lt;/b&gt; auch den Weblog von Reinhard Knodt:&lt;br /&gt;     &lt;a href="http://www.knodt.blogger.de/" target="_blank"&gt;www.knodt.blogger.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    -----------------------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;             &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Berlin&lt;br /&gt;     &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;     &lt;b&gt;Thema: Ästhetische Korrespondenzen&lt;br /&gt;     &lt;/b&gt;              Seminar an der &lt;a href="http://www.udk-berlin.de/" target="_blank"&gt;Universität der Künste Berlin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;                          Hardenbergstr. 33, Berlin, Raum 151&lt;br /&gt;                   Zeit: Mittwoch 14 - 16 Uhr&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;     &lt;b&gt;AKTUELLE INFORMATIONEN ZUM SEMINAR: &lt;a href="http://www.reinhard-knodt.de/_inaktiv/02_knodt/Knodt_web/berlinerseminar.pdf" target="_blank"&gt;Download als PDF&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    -----------------------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;         &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Bamberg&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Thema: Natur und "technischer Raum"&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;     &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;                     Vorlesung und Seminar &lt;a href="http://www.uni-bamberg.de/" target="_blank"&gt;Universität Bamberg&lt;/a&gt; (14-tägig; 4-stündig)&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ort: An der Universität 2; (U2) Nähe Mensa Raum 230&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ZEIT : Donnerstag 10-13 Uhr&lt;br /&gt;     &lt;b&gt;Erstes Treffen: Donnerstag 19. Oktober 11 Uhr,&lt;br /&gt;                                dann vierzehntägig jeweils 10 Uhr&lt;br /&gt;    &lt;br /&gt;     &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Scheinerwerb durch Hausarbeit oder Co-Referat, siehe Referatliste&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Themenvergabe  in den ersten beiden Sitzungen)&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Erläuterung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;                            D&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;er technische Raum ist der Inbegriff der künstlichen, vom Menschen geschaffenen Welt der Produktion, des Wohnens und des Verkehrs einschließlich einer für diese geschaffenen technischen Zeit. Ihm gegenüber und in enger Verquickung zugleich steht „Natur“, über deren Begriff wir aber so manchem Missverständnis aufsitzen: Sind Gärten, Wälder und Alleebäume Natur? Sind unsere Naturgesetze letzten Endes nicht bloß technisch? Ist die Ökologie am Ende selber nur Technik? Und: wie sollen wir in einer technischen Welt vernünftig leben?&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir beginnen mit Fragen zum technischen Alltag und mit Phänomenen unserer technischen Umgebungen und verbinden diese mit historischen Überlegungen. (Architektur und Städtebau, Verkehrsmittel, Wohn und Esskultur, Einkaufsmalls, Philosophie des Autos, Museeumskultur usf) aus der historischen Betrachtung ergibt sich notwendig die Frage einer Philosophie des technischen Raumes als Zusammenhang von „Technik“ und „Leben“.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wichtige Fragen sind dann etwa die, ob wir zu einem „einfachen Leben“ zurückkehren können (Rousseau) oder wollen oder sollen, ob die Ökologie nicht vielleicht ein Missverständnis der „Natur“ ist, was „vernünftig leben“ im Unterschied zum „natürlich leben“ heißen könnte. Es wird um die Frage gehen , ob die „Technik“ ein Mittel ist oder ein Lebenszustand, (Gehlen, Scheler,) ob „Kunst“ nicht mehr ist als nur ästhetisches Beiwerk zum allgemeinen „technischen“ Betrieb (Heidegger) und was philosophisches Leben seit der Antike im Unterschied zu den verschiedenen Traditionen utopischer Lebensbefreiung (sowohl technisch wie religiös) ist.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein wichtiger Schritt könnte sein, dass wir die Notwendigkeit eines „ästhetischen Denkens“ erkennen, das aber über Kunst weit hinausgeht. Wir werden dabei Phänomene streifen wie Landschaft“, oder Fragen wie „was ist das Heilige?“, aber auch die Ökologie und eine Philosophie der Lebensführung.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das Seminar gliedert sich in einen Vorlesungs – und einen Gesprächsteil. Eine erste grobe Gliederung wäre: 1.Technik – Natur – technischer Raum 2. ȁine Philosophie des Autos“– 3. Der neuzeitliche Raum (Galilei und Newton) und die Technik. – 3. Die „Wunde Kultur“ oder „Landschaft“ und „Garten“ als idealisierter natürlicher Raum 4.Entwürfe geopolitischer Räume des 20. Jh. (Von Carl Schmitt bis zu Karl Schlögel). 5. Die Zeit als technischer Raum (Kulturgeschichte und Entwicklungslogik) 6. Der „gestimmte Raum“ und Raum als „Geschehen“ (Hinweise zur Atmosphäre und Sakralität von Räumen). 7.Cyberspace und Medien als erweiterter technischer Raum.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Scheine können durch eine schriftliche Hausarbeit (wissenschaftlicher Stil) oder durch ein Referat (mit wissenschaftlichem Thesenpapier und Literaturangaben) erworben werden&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Literaturangaben zur  Vorbereitung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Carl Schmitt, Land und Meer (1942 ff.) Sigfried Giedion: Die Herrschaft der Mechanisierung, Frankf. a.M. 1987 Karl Schlögel: Im Raume lesen wir die Zeit (Über Zivilisationsgeschichte) Hanser, 2003; Bollnow, Otto F.: Mensch und Raum (c.1963), 5. Aufl., Berlin u. Mainz 1984. Dux Günter: Die Zeit in der Geschichte Frankf. 1989. Borst, Arno: Lebensformen im Mittelalter, Berlin (c.1973), 1979&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Heidegger Martin, die Kunst und der Raum (Vortrag in d. Erkergalerie) Sonderdruck Erker, St. Gallen, (1969) ed. 1983, Ders. Technik und Heimat (Tonbandkopie vorh. D.S:) Knodt, Reinhard: Ästhetische Korrespondenzen; Denken im technischen Raum. Reclam, Stuttg. 1994; = Reclams Universalbibliothek, Philosophen des 20 Jh. Nr. 8986.(*) Ders: Carl Schmitt und der Begriff des Raumes, in: Philosophisches Jahrbuch d. Görres Gesellschaft, 98. Jg. 2. Halbband 1991, S. 321 - 334. / Weitere Angaben folgen an dieser Stelle!&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;* Zu bestellen für 3.- per mail über: Rknodt@aol.com&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;b&gt;Mögliche Referate u. Hausarbeiten&lt;br /&gt;     &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Schwerpunktbearbeitungen zu folgenden Themen und Einzeldarstellungen sind möglich: (Jede Kombination ist möglich! Prinzipiell kann auch über ein einzelnes der aufgeführten Werke ein Referat erstellt oder eine Hausarbeit geschrieben werden; in diesem Fall sollten die anderen in der jeweiligen Gruppe mit zu Rate gezogen werden. Der Schwerpunkt ergibt sich aus dem jeweiligen Interesse!):&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;1. „Die geteilte Welt“: Zweiteilung des Raumes. (Bilder einer zweigeteilten Welt. Platos Höhlengleichnis, Plotins Rede von Licht und Schatten, Augustinus Gottesstaat, Dantes Divina Commedia, Carl Schmitt, Land und Meer, Heidegger Technik“ und „Heimat“&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;2. „Kritik der europäischen Perspektive“: Grundlage Peter Sloterdiejk: Eurotaoismus (Ed. Suhrk 1450). (1 Referat)&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;3. „Natur“: Dazu etwa: Gernot Böhme, „Natürlich Natur“ (über Natur im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit, P. Cornelius Mayer Tasch: Ein Netz für Ikarus (über den Zusammenhang von Ökologie, Politik und Ästhetik) Hans Martin Schönherr: Von der Schwierigkeit Natur zu verstehen. Ders. Hersg. Natur denken. (Ein Reader vom Altertum bis zur Gegenwart, sehr nützlich!); Ruth Groth: Weltbild und Naturaneignung. (Versch. Referate)&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;4. Raumentwürfe: Heidegger, Kunst und Raum, Karl Schlögel: im Raume lesen wir die Zeit, Friedrich Bollnow, Mensch und Raum. Carl Schmitt: Land und Meer, Ders. Das Jus Europäum; Samuel P.Huntington: Kampf der Kulturen, Ulrich Beck, Was ist Globalisierung?&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;5. Raum und Landschaft: Ausgangspunkt: Goethe, Wahlverwandschaften; „Landschaft“ (Reader Hg. v. M. Smuda st 2069) Hansjörg Küster Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa. C.H Beck 1999.)&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;6. Raum  - Technik  (Konstruktion von Wirklichkeit – Städtebau, Architektur, Rationalisierung)&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Albert Borgmann: Technology and the Character of Contemporary life, (University of Chicago Press) W. C. Zimmerli: Technologisches Zeitalter oder Postmoderne? (Fink, München, Alexander Mitscherlich: Die Unwirtlichkeit unserer Städte; Dolf Sternberger: Die Stadt als Urbild; Dieter Hoffmann Axthelm, Die dritte Stadt ed. Suhrkamp Frankf. 1993, Tilo Schabert: Stadtarchitektur – Spiegel der Welt. (Benziger Essay, Zürich 1990) Ders. Die Architektur der Welt, Fink 1997.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;7. Technische Zeit, Zeiterleben und Raum:&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: verdana;font-family:lucida grande;" &gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Günther Dux – die Geschichte der Zeit; (Suhrkamp 1989) Peter Bierei Zeit und Zeiterfahrung (Suhrk 1972) Rudolf Feig: Zeit, Zeitlichkeit, Zeiterleben, (Aufsätze über a. Schütz, Interpretationen zu Nietzsches 2. Unzeitgem. Betrachtung); G. Chr. Tholen: Zeit-Zeichen (Aufsätze z. Problem Maschinen u. Zeit, Medien u Zeit Maschinen und Medien, Zeitbewusstsein. Sandbote, Zimmerli, Baudrillard, Thomä; in: Zeit-Medien- Wahrnehmung Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994.&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;span style="font-family: verdana;font-family:Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular;font-size:78%;"  &gt;Marianna Gronemeyer: Das Leben als Letzte Gelegenheit (Sicherheitsbedürfnisse und Zeitknappheit) Wiss. Buchgesellschaft Darmstadt 1993. (Einzelreferat) &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-620747764332443705?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/620747764332443705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/620747764332443705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2007/12/seminarankndigung-fr-udk-berlin-der_01.html' title='Seminarankündigung für UDK Berlin:'/><author><name>Kulturbüro Schels</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SpeTa7PrfpI/AAAAAAAACrY/zEV_IpytCzo/s1600-R/schels.jpg%3Fwidth%3D183%26height%3D183%26crop%3D1%253A1'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7751296417213007112.post-8315969486271847816</id><published>2007-12-01T01:47:00.000-08:00</published><updated>2008-12-05T10:05:44.437-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seminare'/><title type='text'>Seminare 2007</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Seminarankündigung für UDK Berlin:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-family: verdana;font-size:85%;" &gt;DER SCHÖNE RAUM&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Vorträge, Lektüren und Spziergänge zu – Landschaftsästhetik, Raumkunst, Gartenbau, Erlebnisarchitektur und Atmosphäre.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Dienstag 16 – 18 Raum 150&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;FKÜ 1. Stunde 17. April // letzte Stunde 21. Juli&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Scheinerwerb (nach Absprache) / möglich für bisherige Studienordnung wie auch für Bachelor- u. Masters-Studiengänge.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Erläuterung:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Bildende Künstler, Architekten, Landschaftsplaner, wie auch Bühnendarsteller oder Musiker kommen nicht darum herum, sich Gedanken über den Raum zu machen, in dem sie agieren, bzw. den sie durch ihr Agieren erst aufbauen. Auf diese Thematik hat z.B. Heidegger in seiner Galerierede für Chillida „Die Kunst und der Raum“. hingewiesen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Kunst und Raum stehen dabei in vielerlei Hinsicht in direkter Beziehung, die es aufzuschlüsseln gilt – Wir beginnen mit einer berühmten Reflexion Petrarcas, der die Wahrnehmung von „Landschaft“ als eines ihm zusagenden schönen Raumes mit belebender Wirkung zum ersten Mal beschreibt. Wir beschäftigen uns mit Joachim Ritters berühmtem Aufsatz „Landschaft“ und wir gehen überblicksweise durch die Geschichte des Parks von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Anlagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Wichtig werden dann aber auch die Gebilde des technischen Raumes, also Architektur und Stadtlandschaft behandeln, öffentliche Plätze und Verkehrsräume, die ins Unüberschaubare wuchern, so dass die moderne City-Mall wieder als Verkleinerung und Zentrierung der Stadtlandschaft interpretiert werden kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ein wichtiger Bestandteil des Seminars sind schließlich Fragen zur Atmosphäre, also dem Phänomen, dass jeder Raum Stimmungen auslöst und daher meist so beschrieben wird als „hätte“ er eine Atmosphäre. Was aber ist Atmosphäre? Wodurch wird sie beeinflusst? Sind Phänomene der „Festlichkeit“ oder der „Tristesse“ einer Umgebung an einzelnen Phänomenen zu lokalisieren? Was ist „Dekoration“? Inwiefern beeinflussen sich Stimmung und Atmosphäre? Leben wir am Ende gar nicht mehr hier oder dort, sondern „im Reich der Zeichen“? Ist unser Lebensgefühl bereits auf mediale Prozesse angewiesen? Kann man das Glück gewissermaßen räumlich „einrichten“ oder ist der Raum selber am Ende nur noch ein Geschehen, für das die Architektur immer ungegenständlichere Bühnen und Ambienteformen errichtet?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Insofern als das „Schöne“ eine mittlerweile sehr problematisch gewordene Kategorie ist, ist auch der Seminartitel provokativ. Denn vielleicht geht es gar nicht mehr um den „schönen“ Raum“ von dem wir uns in manchen Fällen verabschieden müssen. Andererseits könnten wir den „schönen Raum“ vielleicht auch wieder finden oder einrichten! Es lassen sich verschiedene Ansätze finden, die eine Besinnung auf das atmosphärische Moment des Raumes propagieren. Es lassen sich ästhetische Wahrnehmungsweisen beschreiben, die den gebauten Raum unserer Städte einer harschen Kritik unterziehen. Es gibt aber auch Reflexionen zu Bewegungsweisen, etwa dem Gehen, dem Fahren und dem Flanieren, die den Raum ganz unterschiedlich erleben lassen, bzw ganz unterschiedliche Räume erschließen. Schließlich gibt es Reflexionen, die davon ausgehen, dass „Raum“ womöglich gar kein strukturelles Gebilde, sondern eine Art des Geschehens ist, so dass sich feste Strukturen auflösen und dem ästhetischen neu überantwortet werden. Insofern ist heute jeder „Künstler“ mit seinem speziellen Beitrag am atmosphärischen Raum der Gegenwart beteiligt ob dieser nun ein überstrukturiertes Gewirr ist, wie nicht Wenige behaupten, oder aber ein dauerndes Fest.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Sollte sich die Gelegenheit ergeben, werden wir gelegentlich nicht nur reflektierend, sondern auch praktisch als Flaneure oder Spaziergänger Umgebungen testen und besprechen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Scheinerwerb durch Referate, Hausarbeiten oder Vorbereitung von Spaziergängen nach Absprache.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Lektüre: R. Knodt Ästhetische Korrespondenzen, Reclam dort die Aufsätze „Atmosphären“ oder „Das Prinzip Mall“ (erh. bei Kiepert gegenüber UDK)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;-----------------------&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Berlin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-family: verdana;font-size:85%;" &gt;Thema: Ästhetische Korrespondenzen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Seminar an der Universität der Künste Berlin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Hardenbergstr. 33, Berlin, Raum 151&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Zeit: Mittwoch 14 - 16 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;-----------------------&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Bamberg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-family: verdana;font-size:85%;" &gt;Thema: Natur und "technischer Raum"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Vorlesung und Seminar Universität Bamberg (14-tägig; 4-stündig)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ort: An der Universität 2; (U2) Nähe Mensa Raum 230&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;ZEIT : Donnerstag 10-13 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Erstes Treffen: Donnerstag 19. Oktober 11 Uhr,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;dann vierzehntägig jeweils 10 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Scheinerwerb durch Hausarbeit oder Co-Referat, siehe Referatliste&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;(Themenvergabe in den ersten beiden Sitzungen)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-weight: bold;"&gt;Erläuterung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Der technische Raum ist der Inbegriff der künstlichen, vom Menschen geschaffenen Welt der Produktion, des Wohnens und des Verkehrs einschließlich einer für diese geschaffenen technischen Zeit. Ihm gegenüber und in enger Verquickung zugleich steht „Natur“, über deren Begriff wir aber so manchem Missverständnis aufsitzen: Sind Gärten, Wälder und Alleebäume Natur? Sind unsere Naturgesetze letzten Endes nicht bloß technisch? Ist die Ökologie am Ende selber nur Technik? Und: wie sollen wir in einer technischen Welt vernünftig leben?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Wir beginnen mit Fragen zum technischen Alltag und mit Phänomenen unserer technischen Umgebungen und verbinden diese mit historischen Überlegungen. (Architektur und Städtebau, Verkehrsmittel, Wohn und Esskultur, Einkaufsmalls, Philosophie des Autos, Museeumskultur usf) aus der historischen Betrachtung ergibt sich notwendig die Frage einer Philosophie des technischen Raumes als Zusammenhang von „Technik“ und „Leben“.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Wichtige Fragen sind dann etwa die, ob wir zu einem „einfachen Leben“ zurückkehren können (Rousseau) oder wollen oder sollen, ob die Ökologie nicht vielleicht ein Missverständnis der „Natur“ ist, was „vernünftig leben“ im Unterschied zum „natürlich leben“ heißen könnte. Es wird um die Frage gehen , ob die „Technik“ ein Mittel ist oder ein Lebenszustand, (Gehlen, Scheler,) ob „Kunst“ nicht mehr ist als nur ästhetisches Beiwerk zum allgemeinen „technischen“ Betrieb (Heidegger) und was philosophisches Leben seit der Antike im Unterschied zu den verschiedenen Traditionen utopischer Lebensbefreiung (sowohl technisch wie religiös) ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ein wichtiger Schritt könnte sein, dass wir die Notwendigkeit eines „ästhetischen Denkens“ erkennen, das aber über Kunst weit hinausgeht. Wir werden dabei Phänomene streifen wie Landschaft“, oder Fragen wie „was ist das Heilige?“, aber auch die Ökologie und eine Philosophie der Lebensführung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Das Seminar gliedert sich in einen Vorlesungs – und einen Gesprächsteil. Eine erste grobe Gliederung wäre: 1.Technik – Natur – technischer Raum 2. ȁine Philosophie des Autos“– 3. Der neuzeitliche Raum (Galilei und Newton) und die Technik. – 3. Die „Wunde Kultur“ oder „Landschaft“ und „Garten“ als idealisierter natürlicher Raum 4.Entwürfe geopolitischer Räume des 20. Jh. (Von Carl Schmitt bis zu Karl Schlögel). 5. Die Zeit als technischer Raum (Kulturgeschichte und Entwicklungslogik) 6. Der „gestimmte Raum“ und Raum als „Geschehen“ (Hinweise zur Atmosphäre und Sakralität von Räumen). 7.Cyberspace und Medien als erweiterter technischer Raum.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Scheine können durch eine schriftliche Hausarbeit (wissenschaftlicher Stil) oder durch ein Referat (mit wissenschaftlichem Thesenpapier und Literaturangaben) erworben werden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-weight: bold;"&gt;Literaturangaben zur Vorbereitung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:78%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul style="font-family: verdana;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Carl Schmitt, Land und Meer (1942 ff.) Sigfried Giedion: Die Herrschaft der Mechanisierung, Frankf. a.M. 1987 Karl Schlögel: Im Raume lesen wir die Zeit (Über Zivilisationsgeschichte) Hanser, 2003; Bollnow, Otto F.: Mensch und Raum (c.1963), 5. Aufl., Berlin u. Mainz 1984. Dux Günter: Die Zeit in der Geschichte Frankf. 1989. Borst, Arno: Lebensformen im Mittelalter, Berlin (c.1973), 1979&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Heidegger Martin, die Kunst und der Raum (Vortrag in d. Erkergalerie) Sonderdruck Erker, St. Gallen, (1969) ed. 1983, Ders. Technik und Heimat (Tonbandkopie vorh. D.S:) Knodt, Reinhard: Ästhetische Korrespondenzen; Denken im technischen Raum. Reclam, Stuttg. 1994; = Reclams Universalbibliothek, Philosophen des 20 Jh. Nr. 8986.(*) Ders: Carl Schmitt und der Begriff des Raumes, in: Philosophisches Jahrbuch d. Görres Gesellschaft, 98. Jg. 2. Halbband 1991, S. 321 - 334. / Weitere Angaben folgen an dieser Stelle!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;* Zu bestellen für 3.- per mail über: Rknodt@aol.com&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:78%;" &gt;Mögliche Referate u. Hausarbeiten&lt;/span&gt;&lt;ul style="font-family: verdana;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Schwerpunktbearbeitungen zu folgenden Themen und Einzeldarstellungen sind möglich: (Jede Kombination ist möglich! Prinzipiell kann auch über ein einzelnes der aufgeführten Werke ein Referat erstellt oder eine Hausarbeit geschrieben werden; in diesem Fall sollten die anderen in der jeweiligen Gruppe mit zu Rate gezogen werden. Der Schwerpunkt ergibt sich aus dem jeweiligen Interesse!):&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;1. „Die geteilte Welt“: Zweiteilung des Raumes. (Bilder einer zweigeteilten Welt. Platos Höhlengleichnis, Plotins Rede von Licht und Schatten, Augustinus Gottesstaat, Dantes Divina Commedia, Carl Schmitt, Land und Meer, Heidegger Technik“ und „Heimat“&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;2. „Kritik der europäischen Perspektive“: Grundlage Peter Sloterdiejk: Eurotaoismus (Ed. Suhrk 1450). (1 Referat)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;3. „Natur“: Dazu etwa: Gernot Böhme, „Natürlich Natur“ (über Natur im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit, P. Cornelius Mayer Tasch: Ein Netz für Ikarus (über den Zusammenhang von Ökologie, Politik und Ästhetik) Hans Martin Schönherr: Von der Schwierigkeit Natur zu verstehen. Ders. Hersg. Natur denken. (Ein Reader vom Altertum bis zur Gegenwart, sehr nützlich!); Ruth Groth: Weltbild und Naturaneignung. (Versch. Referate)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;4. Raumentwürfe: Heidegger, Kunst und Raum, Karl Schlögel: im Raume lesen wir die Zeit, Friedrich Bollnow, Mensch und Raum. Carl Schmitt: Land und Meer, Ders. Das Jus Europäum; Samuel P.Huntington: Kampf der Kulturen, Ulrich Beck, Was ist Globalisierung?&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;5. Raum und Landschaft: Ausgangspunkt: Goethe, Wahlverwandschaften; „Landschaft“ (Reader Hg. v. M. Smuda st 2069) Hansjörg Küster Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa. C.H Beck 1999.)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;6. Raum - Technik (Konstruktion von Wirklichkeit – Städtebau, Architektur, Rationalisierung)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Albert Borgmann: Technology and the Character of Contemporary life, (University of Chicago Press) W. C. Zimmerli: Technologisches Zeitalter oder Postmoderne? (Fink, München, Alexander Mitscherlich: Die Unwirtlichkeit unserer Städte; Dolf Sternberger: Die Stadt als Urbild; Dieter Hoffmann Axthelm, Die dritte Stadt ed. Suhrkamp Frankf. 1993, Tilo Schabert: Stadtarchitektur – Spiegel der Welt. (Benziger Essay, Zürich 1990) Ders. Die Architektur der Welt, Fink 1997.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;7. Technische Zeit, Zeiterleben und Raum:&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Günther Dux – die Geschichte der Zeit; (Suhrkamp 1989) Peter Bierei Zeit und Zeiterfahrung (Suhrk 1972) Rudolf Feig: Zeit, Zeitlichkeit, Zeiterleben, (Aufsätze über a. Schütz, Interpretationen zu Nietzsches 2. Unzeitgem. Betrachtung); G. Chr. Tholen: Zeit-Zeichen (Aufsätze z. Problem Maschinen u. Zeit, Medien u Zeit Maschinen und Medien, Zeitbewusstsein. Sandbote, Zimmerli, Baudrillard, Thomä; in: Zeit-Medien- Wahrnehmung Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Marianna Gronemeyer: Das Leben als Letzte Gelegenheit (Sicherheitsbedürfnisse und Zeitknappheit) Wiss. Buchgesellschaft Darmstadt 1993. (Einzelreferat) &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7751296417213007112-8315969486271847816?l=knodt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/8315969486271847816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7751296417213007112/posts/default/8315969486271847816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://knodt.blogspot.com/2007/12/seminarankndigung-fr-udk-berlin-der.html' title='Seminare 2007'/><author><name>Kulturbüro Schels</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_I89w-k5UUDU/SpeTa7PrfpI/AAAAAAAACrY/zEV_IpytCzo/s1600-R/schels.jpg%3Fwidth%3D183%26height%3D183%26crop%3D1%253A1'/></author></entry></feed>
